Datensicherung in Unternehmen
Microsoft System Center Data Protection Manager 2010

Mit System Center Data Protection Manager 2010 bietet Microsoft eine Lösung zur Datensicherung im Unternehmen an. Neben herkömmlichen Dateien unterstützt das Produkt auch die Online-Datensicherung von Exchange-Datenbanken, SharePoint oder SQL Server.
Der Data Protection Manager 2010 soll eine ernst zu nehmende Alternative zu den gängigen Datensicherungsprodukten von Drittherstellern sein. Durch Sicherung auf Bandlaufwerke und Festplatten, zusammen mit Online-Snapshots und dank der Unterstützung von Sicherungsfunktionen der Microsoft-Produkte, lassen sich vor allem Daten in Microsoft-Netzwerken schnell sichern und wiederherstellen.
Optimale Datensicherung in Microsoft-Netzwerken
Data Protection Manager (DPM) 2010 ist vor allem für die Datensicherung auf Festplatten – Backup-To-Disk – optimiert. Die Lösung kann aber auch problemlos Daten auf Bandlaufwerke sichern. Bei der Backup-To-Disk-Variante repliziert die Lösung Dateien auf den von DPM verwalteten Festplattenspeicher. Bei der Erstellung von Sicherungsjobs können Administratoren auswählen, ob eine zusätzliche Sicherung auf Band erfolgen soll. Sind die Daten einmal übertragen, muss DPM bei weiteren Sicherungen nur die geänderten Datenblöcke sichern.
Das heißt: Zwar erhöht sich auch bei großen Datenmengen die Sicherungszeit, doch der Server vermeidet unnötigen Datenverkehr. Der große Unterschied zu vielen anderen Lösungen in diesem Bereich ist, dass DPM nicht die kompletten geänderten Dateien, zum Beispiel Exchange-Datenbanken, erneut überträgt, sondern nur die geänderten Datenblöcke innerhalb dieser Dateien; bereits übertragene Datenblöcke überspringt DPM. Um die geänderten Blöcke zu erkennen, verwendet DPM nicht mehr das NTFS-Journal, sondern direkt die Bitmap. So kann der Server sehr schnell und zuverlässig erkennen, welche Blöcke auf der Festplatte geändert sind, und diese sichern.
Diese Technik beherrscht DPM auch bei der Sicherung auf Bandlaufwerke. DPM unterstützt ebenfalls die Sicherung über Schattenkopien von Windows Server 2003/2008 und Windows Server 2008 R2. Windows 2000 Server gehört nicht zu den unterstützten Betriebssystemen, da hier die Voraussetzungen fehlen.
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