Solarwinds-Studie

In deutschen KMU zählt der IT-Manager

Thomas Cloer
Thomas Cloer ist verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Foto: Solarwinds
Foto: Solarwinds
Der IT-Management-Spezialist SolarWinds hat ausgewählte Ergebnisse einer Studie zum Thema "Zeit- und Kostenaufwand für IT" veröffentlicht.
Die Studie wurde im März 2013 unter 500 IT-Entscheidern - je zur Hälfte aus Großbritannien und Deutschland - in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) erhoben. In deutschen Unternehmen hat demnach die Führungsetage keine Probleme damit hat, die Entscheidungen denen zu überlassen, die sich auskennen: In mehr als der Hälfte (56 Prozent) der befragten Mittelständler ist der IT-Manager derjenige, der über neue Anschaffungen und Investitionen in der IT entscheidet. Geschäftsführer sind nur in einem Drittel der Firmen die Hauptentscheider; die Finanzabteilung hat sogar nur in zwei Prozent der Fälle das letzte Wort hat.
Auch wenn es darum geht, für eine bestimmte Entscheidung Rat zu suchen, wenden sich insgesamt 83 Prozent der Manager an Kollegen und Mitarbeiter der IT-Abteilung. Entscheider aus anderen Abteilungen hingegen werden nur von 45 Prozent der Befragten in Deutschland überhaupt konsultiert.
Ansonsten sind laut Solarwinds-Studie die deutschen IT-Spezialisten recht umtriebig, wenn es darum geht, sich über ihr Geschäftsfeld zu informieren. Egal ob Blogs, Social Media oder Bücher - keine Quelle werde ignoriert. Die Hauptinformationsquelle seien für die meisten immer noch die klassischen IT-Publikationen (38 Prozent), auch wenn die sozialen Netzwerke an Bedeutung zunehmen: 17 Prozent der IT-Entscheider informieren sich auf Facebook, Twitter und Co. (COMPUTERWOCHE/ad)
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