Kosten sparen durch Responsive Webdesign

Websites für Smartphones und Tablets optimieren

02.09.2013 (aktualisiert) | von Daniel Buhr

Betriebskosten für den Online-Auftritt senken

Der Vorteil: Statt mehrere unterschiedliche Websites pflegen zu müssen, reduziert sich der Unterhalt mit Responsive Webdesign auf einen einzigen Webauftritt. Besonders Websites mit häufig wechselndem Inhalt profitieren also davon. Pomereinke schätzt, dass je nach Anzahl und Größe des bestehenden Online-Auftritts auch mittelständische Unternehmen durch interagierendes Webdesign bis zu 50 Prozent ihrer Betriebskosten einsparen können.
Der Hydra-Geschäftsführer rechnet vor: "Eine Website komplett im Responsive Design zu entwickeln kostet zwar rund ein Drittel mehr als eine herkömmliche Website, die nur für die PC-Ansicht optimiert wurde. Dafür muss man aber keine weiteren Seiten entwickeln." Das, so der Experte, sei der große Vorteil gegenüber dem herkömmlichen Layout. Denn wolle man dort später zusätzlich zu einer herkömmlichen Website noch einen weiteren Ausgabekanal erstellen, zum Beispiel für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets, müsse wieder eine neue Seite kreiert und zusätzlich gepflegt werden. Diese Kosten, so Pomereinke, fielen bei der Variante Responsive Webdesign weg. Deshalb würde sich dieses Verfahren bei vielen Kunden sehr schnell amortisieren.

Investitionskosten amortisieren sich schnell

Anstelle der bisher gängigen Optimierung für fixe Bildschirmauflösungen oder Schriftgrade über Pixelangaben wird im Responsive Design mit relativen Werten gearbeitet. So erhalten die verschiedenen Elemente der Website, Bilder beispielsweise, bei jeder Bildschirmauflösung immer den optimalen Prozentanteil am Layout quasi ein Anzug, der immer passt. Statt vieler verschiedener Websites existiert nun nur noch eine, die sich dem Endgerät des Nutzers anpasst. Das verbessert zum einen die Konsistenz des Erscheinungsbildes (Corporate Design) und senkt zum anderen die Kosten des Webauftritts: Schließlich muss nur noch eine Website gepflegt werden. Allerdings müssen Unternehmen vor diesem Return on Investment (RoI) zunächst investieren - nämlich in die Anpassung ihrer Website. Je nach Umfang der Website kann dies recht aufwendig sein. Denn die exakten Pixelangaben der Seite müssen zunächst vollständig durch Prozentangaben ersetzt werden.
So stellt jeder Marketingverantwortliche für sein Unternehmen im Vorfeld eine individuelle Return-on-Investment (RoI)-Bilanz auf, die mit jeder Menge Fragen beginnt: Wie viele unterschiedliche Websites pflegt das Unternehmen aktuell? Wo liegen die Kernzielgruppen? Welchen Internetzugang wählen diese Gruppen? Sollen diese Kunden die Website auch mit Smartphone und Tablet-PC nutzen können? Was passiert auf der Website? Wie oft werden Aktualisierungen vorgenommen? Was kostet der Unterhalt der Websites? Wie viel kann das Unternehmen bei der Reduktion auf eine Site an Betriebskosten sparen?
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