Zugangsschutz für Windows
Predator: PC per USB-Stick verriegeln
von
Thomas RieskeThomas Rieske arbeitet seit Oktober 2002 als freiberuflicher IT-Fachjournalist und Autor. Zu den Themenschwerpunkten des Diplom-Übersetzers zählen unter anderem Computersicherheit, Office-Anwendungen und Telekommunikation.
, 25.11.2011
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Predator schützt Ihren PC vor Fremdzugriff. Ein gewöhnlicher USB-Stick dient als Schlüssel. Wird der Stick entfernt, sperrt sich der PC und der Bildschirm schaltet auf dunkel. Erst nach dem Einstecken lässt sich das System wieder verwenden. In der Free Edition ist das Tool für den privaten Gebrauch kostenlos.
Funktionalität: Predator legt auf dem USB-Medium im Hauptverzeichnis die Datei
predator.ctl an und fragt sie in frei festlegbaren Intervallen ab. Diese Schlüsseldatei benötigt weniger als ein KByte Platz, sodass man den Stick problemlos weiter wie gewohnt als Speicher verwenden kann. Für den Fall, dass das Zugangsmedium einmal verlorengehen sollte, ist als Rückversicherung ein Passwort vorgesehen, das die Sperre aufhebt. Predator ändert häufig den Sicherheitscode auf dem USB-Stick, sodass eine Kopie des Datenträgers sich nicht eignet, um den Schutzmechanismus zu knacken.
Das
Tool zeichnet alle sicherheitsrelevanten Ereignisse in einer Protokolldatei auf. Doch nicht nur nachträglich ist es möglich, sich über unerlaubte Zugriffsversuche zu informieren. So lässt sich ein Alarmton aktivieren, und in der Professional Edition verschickt Predator auf Wunsch über die Direct-Message-Funktion von
Twitter Alarmmeldungen als SMS oder E-Mail.
Installation: Nach dem Download der 1,2 MByte großen Zip-Datei von der Herstellerseite entpackt man das Archiv in einem beliebigen Ordner. Die Installation erfolgt mithilfe eines Assistenten, der nach dem Ausführen von InstallPredator.exe seine Arbeit aufnimmt. Das Programm setzt das .NET Framework ab Version 3.5 SP1 voraus.
Bedienung: Wenn der Benutzer angegeben hat, am Ende der Installation Predator automatisch zu starten, lassen sich die abschließenden Konfigurationsschritte sofort vornehmen. Andernfalls kann man dies nachholen, indem man das Tool manuell über das Desktop-Icon oder das
Windows-Startmenü aufruft. Die anschließend angezeigte Dialogbox weist auf die Notwendigkeit hin, sowohl einen Schlüssel als auch ein Passwort anzulegen, und führt den Anwender nach einem Klick auf OK zu den Haupteinstellungen. Hierbei sollte man darauf achten, durch ein schwaches Kennwort kein Sicherheitsleck zu schaffen. Nachdem man die zwei Pflichtangaben gemacht hat, lässt sich an dieser Stelle auch festlegen, in welchen Abständen das Programm den Schlüssel auf dem USB-Stick überprüfen und ihn neu darauf schreiben soll. Das kleinste Intervall beträgt fünf oder zehn Sekunden. Aus Performancegründen sollte der Anwender die Vorgaben von 30 beziehungsweise 60 Sekunden übernehmen. Über die Monitor-Transparenz lässt sich steuern, ob beim Abziehen des Sticks der Bildschirm vollständig oder nur teilweise abgedunkelt wird. Sind alle Einstellungen getroffen, muss man das Tool manuell neu starten.
Predator verrät seine Aktivität durch ein rundes Icon im Systray. Pulsiert es grün, ist der Schutz aktiv. Ist es rot, aktualisiert das Tool gerade den Schlüssel auf dem Stick, während eine gelbe Farbe angibt, dass kein Schutz besteht. Über das Kontextmenü des Symbols kann der Benutzer auf die Einstellungen zugreifen, die Protokolldatei anzeigen sowie den Schutz ein- und ausschalten. Eine Hilfefunktion ist nicht integriert, sie befindet sich auf der
Homepage des Herstellers.
Fazit: Predator ist ein nützliches und einfach zu handhabendes Sicherheits-Tool. Es eignet sich, um Einbruchsversuche abzuwehren, die auf einen physischen Systemzugang setzen. Das Programm empfiehlt sich als Ergänzung zu weiteren Schutzmaßnahmen wie
Virenscanner und
Firewall. (cvi)
Predator | Version: | 2.3.1.605 |
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| Download Link: | |
| Sprache: | Deutsch und andere |
| Preis: | Free Edition (für Privatanwender): kostenlos. Professional Edition (kommerzieller Einsatz): 29 US-Dollar. |
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