05.05.2000
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Kampf gegen Spam

Fazit

Leider lassen sich Spam-Mails allein durch technische oder administrative Maßnahmen nicht vollständig stoppen. Mit etwas Aufwand kann man die unerwünschte Werbeflut allerdings eindämmen. Idealerweise arbeiten dazu Anwender und Provider zusammen. Der Anwender kann allzu plumpe Spammer durch Filterregeln aussperren. Damit diese nicht erst lokal wirken, kann der Provider serverseitig ein entsprechendes Regelwerk installieren. Außerdem lässt sich der Mailhost so konfigurieren, dass er als unfreiwillige Relaisstation für die Spammer wegfällt. Wer lieber Gleiches mit Gleichem heimzahlt, versucht durch Listen mit Fake-Adressen die Datenbestände der Exzessiv-Werber zu verunreinigen.
Gegen gewiefte Adressensammler hilft allerdings nur eine juristische Lösung. Dazu muss der Gesetzgeber entsprechende Rahmenbedingungen schaffen. Nationale Alleingänge nutzen nichts, die Regeln müssen mindestens europaweit gelten. Ob das gegen die Interessen der Werbewirtschaft möglich ist, darf stark bezweifelt werden. (tri)

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