Wie der Storm-Wurm die Anti-Virus-Welt in Atem hält
Report: Der Sturmwurm – die Evolution der Malware
Kontrolle via P2P
Ein von Storm erstelltes Bot-Netz unterscheidet sich signifikant von den Bot-Netzen früherer Würmer. Zum Beispiel verzichtet Storm auf eine zentrale Struktur, bei der alle Bots mit einem Kontroll-Server verbunden sind. Wird dieser Server vom Netz genommen, bricht das traditionelle Bot-Netz im Normalfall zusammen.

Traditionell: Ältere Bot-Netze verwenden zentrale Kontroll-Server. Nimmt man diese offline „stirbt“ das Bot-Netz.
Storm dagegen setzt auf die Peer-to-Peer-Technologie. Alle Bots sind über ein verschlüsseltes, auf dem eDonkey/Overnet-basierendem Protokoll miteinander verbunden. Die Kommandostruktur ähnelt dabei einer Ameisenkolonie. Einzelne der infizierten PCs werden zu Kommandoknoten, die die Aufträge der Bot-Netzbetreiber entgegennehmen und an die angeschlossenen Peers weiterleiten.

Peer-to-Peer: Storm setzt beim Aufbau auf die P2P-Architektur, so dass der Ausfall einzelner Komponenten kaum ins Gewicht fällt.
Fällt einer aus, kann ein anderer Client die Kontrolle übernehmen, somit wird es nahezu unmöglich, das komplette Netz zu zerstören. Interessanter Nebeneffekt: Die hoch entwickelte Funktionsweise hat dem Storm-Bot-Netz einen eigenen Wikipedia-Eintrag gebracht.
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Meinungen zu diesem Artikel (1 von 1)
voyager10
05.03.08 18:27
Report: Der Sturmwurm ? die Evolution der Malware
Offensichtlich ist es den "Admins" lieber wenn es durch Infektionen zu Arbeitsausfällen ko




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