Angry Birds, Dropbox, Facebook

Unerwünschte Apps - Blacklist der Admins

Malte Jeschke


Malte Jeschke ist Leitender Redakteur bei TecChannel. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit professionellen Drucklösungen und deren Einbindung in Netzwerke. Daneben gehört seit Anbeginn sein Interesse mobilen Rechnern und Windows-Betriebssystemen. Dank kaufmännischer Herkunft sind ihm Unternehmensanwendungen nicht fremd. Vor dem Start seiner journalistischen Laufbahn realisierte er unter anderem für Großunternehmen IT-Projekte.


 
Email:
Connect:
Foto: Absolute Software
Foto: Absolute Software
Wie eine aktuelle Studie von Vanson Bourne ergeben hat, nutzen deutsche Firmen in Sachen Apps durchaus eine Blacklist der nicht erwünschten Anwendungen. So verbieten 54 Prozent der befragten deutschen Unternehmen die Nutzung von Dropbox.
Die Studie wurde von Vanson Bourne im Auftrag von Absolute Software durchgeführt. So würden 56 Prozent der deutschen Unternehmen auf einen Prüfung der firmenintern genutzten Applikationen verzichten.
Demnach nutzen 35 Prozent der befragten deutschen Unternehmen eine Blacklist, um die Nutzung bestimmter Applikationen auszuschließen. Es werden sowohl Sicherheitslücken (84 Prozent) als auch ein Abfall der Produktivität (34 Prozent) befürchtet.
So stehen beispielsweise Spiele ganz oben auf der Liste der unerwünschten Apps. 66 Prozent untersagen beispielsweise die Nutzung von Angry Birds. In Sachen Social Media steht Facebook bei 57 Prozent der Unternehmen auf der Blacklist, in Frankreich sogar bei 75 Prozent der Firmen. Im Gegensatz zu Deutschland befindet sich in Großbritannien und Frankreich auch Twitter unter den Top 5 der unerwünschten Apps.
Ebenfalls nicht gerne gesehen ist gemäß der Studie die Online-Speicher-Lösung DropBox. So würden 54 Prozent der deutschen Unternehmen dessen Nutzung ablehnen, in Großbritannien seien es sogar 76 Prozent, in Frankreich 51 Prozent.
Über die Hälfte der deutschen Unternehmen verzichtet auf die Prüfung firmenintern genutzter Applikationen. Recht überschaubar sieht es noch mit selbst entwickelten Apps aus. 37 Prozent der befragten deutschen Unternehmen programmieren In-House-Apps. In Frankreich sind es bereits 66 Prozent der Unternehmen, in Großbritannien 54 Prozent. Hiesige Programmierer konzentrieren sich dabei auf die interne Kommunikation und E-Mail. Dabei konzentriert man sich auf die Plattformen Android (63 Prozent) und iOS (53 Prozent). (mje)
'Security-Newsletter' bestellen!

Kostenlose AppsGratis-Apps für Smartphones und Tablet-PCs
Holen Sie sich die kostenlosen TecChannel-Apps für iPhone, iPad, Android, bada und Windows 7 Slate. Oder nutzen Sie mobil.tecchannel.de für alle Geräte.



Ihre Meinung zum Artikel
Benutzername:
Passwort: