Man ist nirgends mehr sicher

Studie: Die meisten Trojaner kommen über seriöse Webseiten

01.07.2010
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Sicherheits-Experten warnen, dass Cyberkriminelle immer mehr seriöse Webseiten im Fokus haben. Selbst beim Besuch seiner favorisierten Nachrichten-Seite könne man sich Trojaner einfangen.
Laut Berichten werden Internet-Surfer von allen Seiten angegriffen. Es ist schon länger ein Aberglaube, dass man sich Schadcode nur von Sex-Seiten oder anderen zwielichtigen Webauftritten einfängt. Avast berichtet, dass mittlerweile 99 infizierte Webseiten auf eine mit Schadcode durchsetzte Sex-Seite kommen.
Erst kürzlich waren Lenovos Server oder der Webauftritt von Vodafone UK mit einem iFrame infiziert worden, der das Sicherheitsloch in Windows Help Center auszunutzen versuchte. Die Anzahl an seriösen manipulierten Webseiten stieg laut Symantec in diesem Jahr von 80 auf 90 Prozent. Erst vor kurzer Zeit manipulierten chinesische Internet-Kriminelle tausende Webseiten mittels SQL-Einspeisung. (jdo)

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