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Nutzerdaten stehen zum Verkauf

Facebook: 1,5 Millionen Accounts gehackt

25.04.2010 (publiziert)
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Aufmacher
iDefense, ein Teil der Sicherheitsfirma Verisign, warnt vor einem groß angelegten Facebook-Hack. Der Kriminelle habe 1,5 Millionen Zugangsdaten in seine Gewalt gebracht, die er nun in Paketen an Spammer und Malware-Verbreiter verkauft.
Facebook-Nutzer sollten schleunigst ihren Account überprüfen und das Passwort ändern. Wie die Sicherheitsfirma iDefense bekannt gab, konnte sich ein vermutlich russischer Hacker Zugang zu mehr als 1,5 Millionen Nutzerkonten verschaffen. Der Hacker, bekannt unter dem Namen kirllos, verkauft die Daten nun in Paketen zu jeweils 1000 Account-Daten – die Preise reichen von 25 US-Dollar bis hin zu 45 US-Dollar. Laut iDefense ist das die größte Menge an abgephisten Zugangsdaten, die die Firma in der Hand eines einzelnen Kriminellen gesehen hat.
Diese Profile sind eine wahre Goldgrube. Nicht nur erhalten Sie damit die qualifizierten Adressdaten des Nutzers und seiner Freunde, sie können die Profile auch für Spamwellen nutzen, in dem sie etwa die Werbeangebote per privater Nachricht an die Kontakte des Nutzers schicken.
Daher sollten Facebook-Nutzer mit ihren Zugangsdaten vorsichtig umgehen. Es empfiehlt sich, regelmäßig das Kennwort zu ändern – nicht nur von Facebook, sondern auch von dem damit verbundenen E-Mail-Konto. Außerdem sollten man Kontakte direkt ansprechen, wenn man von ihnen Werbung oder seltsame Nachrichten erhält, möglicherweise sind das Hinweise auf infiltrierte Konten. (mja)

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