Hochverfügbarkeit: Ausfallkosten und Aufwand

Die durch einen Ausfall der IT entstehenden Kosten können enorm sein. Welches Maß an Verfügbarkeit benötigt wird, lässt sich nur durch eingehende Analysen hinsichtlich Aufwand und Kosten klären.
Das Geschäft mit der Angst vor einem möglichen Systemausfall boomte während der Jahre, als Internet-Zeitalter und New Economy enorme Gewinne versprachen. 24 Stunden Verfügbarkeit an sieben Tagen der Woche schien ein absolutes Muss zu sein. Dabei darf bezweifelt werden, dass ein solches Maß an Verfügbarkeit generell sinnvoll ist. Die finanziellen Mittel, die für Hardware und Personal zur Realisierung einer solchen Zielvorgabe nötig sind, sollte man nicht unterschätzen.
Inzwischen ist etwas Ruhe eingekehrt. Unternehmen richten sich wieder mehr an den tatsächlichen Erfordernissen ihres Geschäftsfeldes aus. Die Zeiten, in denen jeder noch so kleine Geschäftszweig eine 99,999-prozentige Verfügbarkeit zu realisieren suchte, sind vorbei.
Die Artikelserie basiert auf dem Kapitel 2 des Standardwerks "Oracle 10g Hochverfügbarkeit" von Andrea Held aus dem Verlag Addison-Wesley. Sie können dieses über 600 Seiten starke Buch auch in unserem Buchshop bestellen oder als eBook herunterladen.
Teil 1: | |
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Teil 2: | |
Teil 3: |
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