Unified Threat Management

Ratgeber UTM: Die richtige Sicherheitslösung finden

04.10.2012 (aktualisiert) | von Uli Ries
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Das Konzept hinter UTM klingt charmant, insbesondere für kostenbewusste Schutzsuchende: In einer günstigen Software oder Appliance werden diverse Schutzprodukte kombiniert. Taugt die Idee zum Absichern von Unternehmensnetzen, oder sind dem Konzept Grenzen gesetzt?
Um der gängigen Sicherheitsbedrohungen Herr zu werden, müssten Unternehmen einen ganzen Zoo an verschiedenen Schutzmechanismen einrichten und betreiben. Entsprechend hoch sind die Kosten und die mit dem Absichern verbundene Komplexität. Denn umfassende Sicherheit verlangt nach Firewall, Virenscanner, Spam-Filter Intrusion-Detection-System, VPN-Gateway sowie Proxyserver - und spielt damit in Bereichen von mehreren zehntausend Euro.
Solche Summen gibt kaum ein kleines oder mittelständisches Unternehmen aus. Davon abgesehen ist eine solch heterogene Landschaft aus IT-Sicherheitsprodukten in der Praxis auch überdimensioniert und nur von Sicherheits-Profis zu administrieren und zu betreiben. Angesichts der überschaubaren IT-Ressourcen der meisten Unternehmen dürfte die Hürde damit zu hoch liegen. Am anderen Ende der Skala finden sich die Unternehmen, die Gratisversionen von Virenscannern installieren und so die Lizenzbestimmungen der Hersteller verletzen. Denn diese Versionen sind ausschließlich für den Privatgebrauch bestimmt.
Es gibt jedoch auch einen Mittelweg: Mit Unified-Threat-Management-Appliances haben die Hersteller von IT-Sicherheitsprodukten Lösungen im Angebot, die kleinere Netze absichern, gleichzeitig aber bezahlbar sind - schon ab 300 Euro sind UTM-Appliances zu bekommen.
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