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Nachrichtendienst-Backdoor in Windows?

Über Zufallszahlen, Verschlüsselung, Hintertüren, Vista und das NSA

von Prof. Dr. Axel Sikora, 28.04.2008 (publiziert)
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Aufmacher
Zufallszahlen bilden die Basis für gängige Verschlüsselungsverfahren. Kryptografie-Papst Bruce Schneier warnt vor einer möglichen Hintertür in einem von der amerikanischen Regierung entwickelten Zufallszahlengenerator. Dieser wird mit dem SP1 von Vista nachinstalliert.
Die unabhängige Generierung von Zufallszahlen ist ein wesentliches Element insbesondere der asymmetrischen Kryptografie. Allerdings ist die Erzeugung von zuverlässig nicht vorhersagbaren Zahlen in mikroelektronischen Systemen eine echte Herausforderung. Neue Algorithmen werden daher weltweit von Mathematikern und Kryptografen analysiert, bevor sie in dem sensiblen Bereich der Verschlüsselung zum Einsatz kommen.
Wie Bruce Schneier, einer der wichtigsten unabhängigen Kryptografen, in seinem Blog berichtet, sind Krypto-Experten nun in einem von dem amerikanischen NIST (National Institute of Standards and Technology) favorisierten Verfahren auf Unstimmigkeiten gestoßen. Durch eine mögliche Hintertür könnte das NIST damit verschlüsselte Dokumente mit relativ geringem Aufwand dechiffrieren.
„Security improvement“: Microsoft hat den umstrittenen Verschlüsselungsstandard mit dem SP1 von Vista den Anwendern weltweit untergeschoben.
„Security improvement“: Microsoft hat den umstrittenen Verschlüsselungsstandard mit dem SP1 von Vista den Anwendern weltweit untergeschoben.
„Security improvement“: Microsoft hat den umstrittenen Verschlüsselungsstandard mit dem SP1 von Vista den Anwendern weltweit untergeschoben.
Erschwerend kommt hinzu, dass der US-Nachrichtendienst NSA (National Security Agency) auf eine Aufnahme des Verschlüsselungsverfahrens in den neuen NIST-Standard drängte. Und obwohl das Dual_EC_DRBG genannte Verfahren auch sonst wenig sinnvoll erscheint, da es beispielsweise sehr langsam ist, wird es derzeit mit dem Vista-Servicepack weltweit von Microsoft verbreitet.
Auf der nächsten Seite: Anwendung von Zufallszahlen
 
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Meinungen zu diesem Artikel (3 von 3)
Albert Lauchner
28.04.08 13:36

Der Clou ist doch, dass die Verschlüsselung über elliptische Kurven bei gleicher Schlüssellänge im P
WITM55
28.04.08 12:42

Naja, ob das Verfahren von Linux übernommen wird? Ich glaube, der Zufallszahlengenerator unter /dev/
Albert Lauchner
28.04.08 10:29

Über Zufallszahlen, Verschlüsselung, Hintertüren, Vista und das NSA
Irgendwie klingt das wie der Plot zu einem Triller von Dan Brown. Immer unter der Vorraussetzung, da
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