Biometrie-Grundlagen
Von Fingerprint bis zur Gesichtserkennung
Retina-Scan
Mit der Retina-Erfassung wird ein Muster der Blutgefäße im Augenhintergrund für biometrische Zugangsysteme verwendet. Das Verfahren arbeitet berührungslos und benutzt ein optisches System zur Erfassung der biometrischen Merkmale. Das retinale Blutadermuster im menschlichen Auge bleibt auch bei Alterung oder bei Krankheit unverändert und ist in der Natur einzigartig. Damit bietet es die besten Voraussetzungen, um es für biometrische Zugangssysteme zu verwenden.
Bei der Retina-Erkennung nutzen die optischen Systeme Infrarotlicht, das den Augenhintergrund ausleuchtet. Das reflektierte Licht erfasst ein Scanner und verarbeitet die Bildinformationen in einen Datensatz. Dieser Datensatz kann dann mit einem entsprechenden Referenzdatensatz einer zu identifizierenden Person verglichen werden.

Augen auf: Beim Retina-Scan werden die Blutgefäße des Augenhintergrunds zur biometrischen Analyse herangezogen. (Quelle: TBS)
Foto: TBS
Foto: TBS
Das Verfahren der Retina-Erkennung ist relativ Fälschungssicher und besitzt eine geringe Fehlerrate. Darüber hinaus belastet der erzeugte Datensatz durch seine geringe Größe nicht die Speicherressourcen des Systems. Allerdings besitzt die Retina-Erfassung eine geringe Benutzerakzeptanz, da während des Erfassungsvorganges der Kopf einen bestimmten Abstand zum Erfassungsgerät haben muss und während des Scan-Vorgangs nicht bewegt werden darf. Auch eine Brille akzeptiert das System nicht. Weitere Nachteile sind die aufwendige Erfassungsapparatur und die damit verbundenen hohen Kosten.
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Meinungen zu diesem Artikel (1 von 1)
Bernhard Haluschak
30.01.09 11:08
Von Fingerprint bis zur Gesichtserkennung
Der Begriff Biometrie stammt von den griechischen Wörtern "bios" (Leben) und "metron&




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