Biometrie-Grundlagen
Von Fingerprint bis zur Gesichtserkennung
Fazit und Ausblick
Es gibt es eine Vielzahl funktionsfähiger biometrischer Erfassungssysteme. Alle haben eines gemeinsam: Sie verwenden unveränderbare individuelle Körper- und Verhaltensmerkmale. Zu den am weitesten entwickelten biometrischen Technologien zählen zurzeit Systeme, die Daten von Fingerabdrücken, Gesichtsscans, Netzhaut- und Irismuster sowie von Stimmaufnahmen und Unterschriften aufnehmen, analysieren und mit einer Datenbank vergleichen. Stimmen die Merkmale zu einer gewissen Prozentzahl überein, erfolgt eine Zugangsberechtigung.
Mit der Einführung von biometrischen Zugangssystemen soll künftig das lästige Eingeben von Logins und Passwörtern wegfallen. Ein Fingerabdruck auf einem Scanner oder ein freundliches Lächeln in eine Kamera genügt, um eine Zugangsberechtigung zum PC zu bekommen oder auf Flughäfen die Eingangskontrollen zu passieren. Zusätzlich sollen die biometrischen Systeme mehr Sicherheit vor Missbrauch bieten als die herkömmlichen Verfahren.
Aber auch die Biometrie ist nicht zu hundert Prozent sicher - ein Restrisiko durch Missbrauch bleibt auch bei dieser Technologie bestehen. Erst die Kombination mehrerer Biometrie-Verfahren, wie zum Beispiel Gesichtserkennung und Fingerprint, maximieren die Sicherheit.
In vielen Bereichen wie Banken, Flughäfen und Zugangskontrollen in Unternehmen werden heute bereits biometrische Verfahren wie die Fingerabdrucküberprüfung oder die Gesichtserkennung zur Personenauthentifizierung eingesetzt. In anderen Anwendungsgebieten wird die Biometrie nur langsam akzeptiert. Hier gilt der Grundsatz: Ist die biometrische Zugangskontrolle wie zum Beispiel Single Sign On in Verbindung mit Fingerprint-Verfahren leichter und bequemer als herkömmliche Zugangstechnologien wie Passwort und Chipkarte, so ist die Akzeptanz beim Anwender höher. (hal)
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Meinungen zu diesem Artikel (1 von 1)
Bernhard Haluschak
30.01.09 11:08
Von Fingerprint bis zur Gesichtserkennung
Der Begriff Biometrie stammt von den griechischen Wörtern "bios" (Leben) und "metron&




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