13.04.2000
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Software für digitale Wasserzeichen

SysCoP 1.2

Ein besonders viel versprechendes Wasserzeichen-Verfahren wurde am Darmstädter Fraunhofer-Institut für grafische Datenverarbeitung (IGD) entwickelt. Mit SysCoP 1.2 (System for Copyright Protection) wird zunächst, ähnlich wie bei der JPEG- Kompression, das Bild in 8x8 Pixel breite Blöcke aufgeteilt. Dann wird es per DCT in den Frequenzraum abgebildet und die einzubringende Information der Wasserzeichen in den mittleren Frequenzbereich eingebettet. Das DOS-kommandozeilenorientiert arbeitende Programm generiert pro Wasserzeichen entsprechende Schlüssel, ohne die niemand nachträglich die Daten auslesen kann.
Mit starker Kompression ist SysCop nicht beizukommen, allerdings zeigen sich Schwächen bei geometrischen Manipulationen oder Drucken und erneutem Scannen.
Lupe
SysCoP: Die einzige Möglichkeit, ein Ergebnis zu sehen, ist die Ansicht des Histogramms.
SysCoP: Die einzige Möglichkeit, ein Ergebnis zu sehen, ist die Ansicht des Histogramms.
Das SysCop-System eignet sich für jede Art von elektronischen Veröffentlichungen: im Internet, auf CD-ROMs, in Bilddatenbanken oder für Video-on-Demand-Angebote. Zum Aufspüren illegaler Kopien müssen jedoch die Daten vom Server auf einen Client übertragen werden, auf dem die Kontrollsoftware läuft. Abhilfe schaffen so genannte mobile Agenten, die die Analyse der Daten direkt bei den Servern durchführen können. So sind schon Provider in der Lage, auf die Einhaltung des Copyrights zu achten.
Wer gerne mit kryptischen Parametern auf der DOS-Kommandozeile herumspielt oder Batchdateien schreibt, dem sei SysCop empfohlen. Neben MPEG-1- und MPEG-2-Dateien bettet SysCop auch Wasserzeichen in GIF-Bildern ein.
Quickinfo
Name SysCoP 1.2
Hersteller MediaSec, Fraunhofer Gesellschaft IDG
Preis kostenlos
Programm Download
Betriebssysteme Sun Solaris, HP-UX, SGI IRIX, Windows NT/95, Mac OS
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