Desktop-Virtualisierung

Einführung von virtuellen PCs richtig planen

von Karsten Ehlebracht, 11.05.2011 (aktualisiert)
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Aufmacher
Desktop-Virtualisierung soll Hardware- und Management-Kosten reduzieren. Allerdings erfordert die Einführung dieser Virtualisierungstechnologie eine entsprechende Planung. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie physische durch virtuelle PCs ersetzen.
In der Theorie stellt die Desktop-Virtualisierung den Nutzern virtuelle Desktops schnell und vollautomatisiert zu günstigen Kosten bereit. Beim Anwender selbst soll sich beim Umstieg auf einen virtuellen PC nichts ändern. Im besten Falle kann er sogar mit der gleichen Hardware weiterarbeiten. Dabei erhält er die gleichen Rechte und Möglichkeiten, die er von seinem bisherigen PC gewohnt ist. Doch der große Vorteil der Desktop-Virtualisierung ist die Hardware-Unabhängigkeit: Der Anwender kann den Desktop jetzt ortsunabhängig nutzen, weil er von überall auf "seinen PC" zugreifen kann, sei es vom Heimarbeitsplatz, von unterwegs oder sogar von einem fremden Büroplatz. Einzige Voraussetzung ist eine stabile Netzwerkverbindung.
Ein Pluspunkt für die Nutzung virtueller Desktops ist eine freie Auswahl an Endgeräten. So lassen sich vorhandene PCs einfach weiternutzen oder entsprechende Thin Clients einsetzen beziehungsweise installieren. Auf diesen Systemen wird dann ein minimales, wartungsarmes Betriebssystem installiert. Dieses ist ausschließlich dafür konzipiert, die Verbindung zum virtuellen Desktop auf einem zentralen Server aufzubauen und aufrechtzuerhalten.
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