Server-Monitoring für Admins

Professionelle Tools zur Server-Überwachung

14.03.2011 (aktualisiert) | von Johann Baumeister (Autor) 
Johann Baumeister
Dipl. Inform. Johann Baumeister blickt auf über 25 Jahre Erfahrung im Bereich Softwareentwicklung sowie Rollout und Management von Softwaresystemen zurück und ist als Autor für zahlreiche IT-Publikationen tätig. Sie erreichen ihn unter jb@JB4IT.de

WhatsUp Gold von IPswitch

WhatsUp Gold von Ipswitch ist ein Klassiker unter den Überwachungstools. Das Werkzeug liegt bereits in der Version 14.4. vor. Die Architektur von WhatsUp basiert auf einem zentraler Management-Server. Dieser erhält von den zu überwachenden Geräten die Messwerte und hinterlegt diese in einer angeschlossenen Datenbank.
Das Einsammeln der Messwerte passiert durch WMI, Polling, SNMP sowie dem Auslesen der Syslog oder des Windows Event Monitors. Daneben existiert die Möglichkeit via VBScript oder Java Script Werte von gänzlich fremden Stellen wie zum Beispiel. TK-Anlagen oder Support-Ticket-Datenbanken abzuholen.
Vielfältig: WhatsUp umfasst eine Vielzahl an Konfigurationseinstellungen zur Überwachung der Server.
Vielfältig: WhatsUp umfasst eine Vielzahl an Konfigurationseinstellungen zur Überwachung der Server.
Vielfältig: WhatsUp umfasst eine Vielzahl an Konfigurationseinstellungen zur Überwachung der Server.

Überwachung von virtuellen Servern

Das Verwaltungsinterface von WhatsUp ist modern und erlaubt dem Administrator eine vollständig webbasierte Arbeit mit dem Monitoring-Tool. Durch frei konfigurierbare Arbeitsbereiche (Work Spaces) mit mehr als 150 anpassbaren Berichten lassen sich individuelle Arbeitsumgebungen schaffen. Diese liefern Informationen über alle wichtigen Zustände der Systeme. Eingeschlossen sind auch die Statuswerte der CPUs, Arbeitsspeicher, Netzwerke und einer Vielzahl an Applikationsdiensten. Ferner lassen sich auch SLA-Vereinbarungen damit überwachen und prüfen.
Beobachtet: Auch VMware-Server und deren virtuelle Maschinen lassen sich mit WhatsUp überwachen.
Beobachtet: Auch VMware-Server und deren virtuelle Maschinen lassen sich mit WhatsUp überwachen.
Beobachtet: Auch VMware-Server und deren virtuelle Maschinen lassen sich mit WhatsUp überwachen.
Die aktuelle Version bezieht nun auch virtuelle Systeme von VMware in diese Überwachung ein. Dazu steht ein spezielles PlugIn zur Verfügung. Dieses greift durch das VMware API direkt auf die VMware-Server "ESX" und "ESXi" zu und liest die Information über die virtuellen Maschinen aus. Über das VMware-API sind dann auch die grundlegende Verwaltungsfunktionen wie etwa eine "PowerOn" "PowerOff", "Suspend", "Shutdown-Guest", "Reset-Guest" und Take-Snapshot aus der WhatsUp Konsole ausführbar.
Zum Umfang von WhatsUp Gold gehört auch die Definition von Abhängigkeiten zwischen den Geräten. So kann zum Beispiel festgelegt werden, dass ein bestimmter Dienst andere Serversysteme zu seiner korrekten Arbeit benötigt. Elementar sind hierbei natürlich alle Netzwerkkomponenten, denn wenn ein Router oder Switch ausfällt, sind alle daran angeschlossenen Server nicht mehr verfügbar. Diese Anhängigkeiten lassen sich mit dem Tool abbilden.

Monitore überwachen die Server

Zur Überwachung der Server setzt WhatsUp Gold auf Monitore. Dabei unterscheidet das Werkzeug nach aktiven und passiven Monitoren. Zu den aktiven Monitoren gehören unter anderem der ICMP Ping, http, DNS, POP3, Radius oder NT-Dienste. Die Überwachungsmonitore sind auch via SSL-Schnittstellen anzubinden.
Abhängigkeiten: Die Server lassen sich nach Bedarf aus der WhatsUp-Gold-Konsole Starten oder Stoppen.
Abhängigkeiten: Die Server lassen sich nach Bedarf aus der WhatsUp-Gold-Konsole Starten oder Stoppen.
Abhängigkeiten: Die Server lassen sich nach Bedarf aus der WhatsUp-Gold-Konsole Starten oder Stoppen.
Die aktiven Monitore genügen in vielen Fällen, um den Zustand des Gerätes abzufragen - sicher aber nicht in allen. Insbesondere all jene Ereignisse, die mehr den Charakter einer Warnung haben, lassen sich damit nicht eindeutig kennzeichnen. Häufig wird dabei auch ein Eintrag in einer Logdatei vorgenommen oder es wird ein SNMP-Trap ausgelöst. Diese Ereignisse werden nun von den passiven Monitoren überwacht. Dabei handelt es sich um Code, der auf dem Zielgerät just diese Ereignisse filtert und dann die WhatsUp-Zentrale informiert. Im Gegensatz zu den aktiven Monitoren wartet WhatsUp Gold beim passiven Modus auf Meldungen vom überwachten System, anstatt aktiv zu pollen. Im Falle von Windows werden beispielsweise die Start- und Stoppvorgänge in den Windows Syslogs protokolliert und sind damit für WhatsUp Gold zugänglich.
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