Knockout: Intel Xeon 5160 deklassiert AMD Opteron
Details zum Xeon „Woodcrest“
Beim Xeon „Woodcrest“ für 2-Sockel-Systeme führt Intel die 5100er Prozessornummern ein. Als Topmodell fungiert der von uns getestete Xeon 5160 mit 3,0 GHz Taktfrequenz. Zusätzlich bietet Intel die Modelle 5110 (1,66 GHz), 5120 (1,83 GHz), 5130 (2,00 GHz), 5140 (2,33 GHz) und 5150 (2,67 GHz) an. Allen Xeons gemein ist der 4 MByte große L2-Cache. Unterschiede finden sich beim Prozessorbus: Der Xeon 5110 und 5120 besitzen einen FSB1066, die schnelleren Woodcrests arbeiten mit einem FSB1333.
Die 5100er Xeons nehmen in der Bensley-/Glidewell-Plattform im LGA771-Sockel Platz. Wahlweise lassen sich die neuen Server-/Workstation-Mainboards auch mit den Xeon-5000-Modellen „Dempsey“ bestücken. Während ein Xeon 5080 mit 3,73 GHz Taktfrequenz und NetBurst-Architektur mit 130 Watt TDP spezifiziert ist, begnügt sich der 5160er 3,0-GHz-Woodcrest mit 80 Watt TDP. Die mit geringerer Taktfrequenz arbeitenden Woodcrests spezifiziert Intel mit 40 und 65 Watt TDP.

Neuer Steckplatz: Die Xeon-Modelle „Dempsey“ und „Woodcrest“ nehmen im LGA771-Sockel Platz. Die Pin-losen CPUs verfügen nur noch über Kontaktflächen, dem so genannten Land Grid Array.
Intels Xeon-5100-Serie beherrscht die 64-Bit-Erweiterung EM64T – ein Pflicht-Feature für eine neue Architektur. Für die Virtualisierung der CPU verfügen die Woodcrest-Xeons über den VT-x-Befehlssatz der Vanderpool-Technologie. Ein Standard-Feature bei der Xeon-5100-Serie ist auch die XD-Technologie für erweiterten Schutz vor Viren und Buffer Overflows. SpeedStep zum dynamischen Senken der Taktfrequenz und der Kernspannung zählt ebenfalls zum Repertoire der Woodcrest-CPU. Hyper-Threading sucht man bei den Xeons mit Core-Architektur jedoch vergeblich.
Im Gegensatz zu den Dempsey-Xeons sind beim Woodcrest beide Prozessorkerne auf einem Die vereint. Bei den Dempsey-Modellen besitzt jeder Kern noch seinen eigenen 2 MByte großen L2-Cache. Intel fertigt die Xeon-Modelle „Woodcrest“ und „Dempsey“ jeweils in einem 65-nm-Prozess.
Die Preise der Woodcrest-Xeons reichen bei einer Abnahmemenge 1000 Stück von 209 US-Dollar für den Xeon 5110 bis 851 US-Dollar für das Top-Modell Xeon 5160. Die Preisspanne bei den Dempsey-Modellen liegt zwischen 177 US-Dollar (Xeon 5050 mit 3,0 GHz) und ebenfalls 851 US-Dollar (Xeon 5080 mit 3,73 GHz).
Alle Details über die Core-Architektur des Xeon „Woodcrest“ finden Sie bei tecCHANNEL im Artikel Wechsel an der Spitze: Intels neue Core Prozessoren. Ausführliche Informationen über die neuen Woodcrest-Plattformen erhalten Sie im Artikel Alles neu: Intels Xeon-Plattform Bensley & Glidewell.
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Wechsel an der Spitze: Intels neue Core Prozessoren Mit der neuen Mikroarchitektur „Core“ will Intel ein Zeichen in der Prozessorwelt setzen. Fünf Innovationen sollen für hohe ...
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Meinungen zu diesem Artikel (3 von 4)
bensen
27.06.06 22:24
sicher das die platform nur ddr2-533 kann? da wär nen fsb von 1333 irgendwie witzlos
Rhalgaln
27.06.06 09:12
Naja nach 4 jahren kann man erwarten, dass Intel mal einen schnelleren Prozessor baut. Was daran w




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