Test: Athlon 64 FX-55 & 4000+

von Christian Vilsbeck, 19.10.2004 (aktualisiert)
PDF PDF | eBook eBook

SYSmark2002

Im täglichen Einsatz ist die Performance bei Standardanwendungen am wichtigsten. Dazu gehören nicht nur Programme wie Word und Excel, sondern auch MPEG-Encoder, 3D-, Video- und Sound-Software. Die Leistungsfähigkeit der Prozessoren überprüfen wir mit dem Benchmark-Paket SYSmark2002, das ein Mix aus den genannten Programmen ist.
Interessant ist SYSmark2002 auch deshalb, weil AMD dem Programm eine heimliche und praxisferne Optimierung zu Gunsten des Pentium 4 und seines SSE2-Befehlssatzes nachsagt. Mit den Athlon-64-Prozessoren sollte dieser Vorteil für Intel entfallen - wenn AMD ganze Arbeit bei seinen neuen CPUs geleistet hat.
SYSmark2002 soll auch das parallele Arbeiten mit mehreren Programmen gleichzeitig simulieren. Der Tester hat so jedoch keinen Überblick, welches Programm einer CPU nun besonders zu schaffen macht. Aus welchen Einzelwerten sich die beiden Ergebnisse für Office Productivity und Internet Content Creation errechnen, bleibt deshalb das Geheimnis der BAPCo.
Gesamtwertung: Die Performance des Athlon 64 FX-55 skaliert gut mit der steigenden Taktfrequenz. Der Athlon 64 4000+ liegt erwartungsgemäß auf dem Niveau des 'identischen' Athlon 64 FX-53 S939. Die Pentium-4-Modelle mit DDR2-533-SDRAM müssen ihren Pendants mit DDR400-Speicher den Vortritt lassen. Der Prescott-Core bietet zudem eine geringere Performance als ein mit gleicher Taktfrequenz arbeitender Northwood. Die längere Pipeline macht hier den Vorteil der größeren Caches wieder zunichte. Bei den Intel-CPUs bewirkt das Hyper-Threading eine zirka drei Prozent höhere Systemleistung.
Gesamtwertung: Die Performance des Athlon 64 FX-55 skaliert gut mit der steigenden Taktfrequenz. Der Athlon 64 4000+ liegt erwartungsgemäß auf dem Niveau des 'identischen' Athlon 64 FX-53 S939. Die Pentium-4-Modelle mit DDR2-533-SDRAM müssen ihren Pendants mit DDR400-Speicher den Vortritt lassen. Der Prescott-Core bietet zudem eine geringere Performance als ein mit gleicher Taktfrequenz arbeitender Northwood. Die längere Pipeline macht hier den Vorteil der größeren Caches wieder zunichte. Bei den Intel-CPUs bewirkt das Hyper-Threading eine zirka drei Prozent höhere Systemleistung.
Gesamtwertung: Die Performance des Athlon 64 FX-55 skaliert gut mit der steigenden Taktfrequenz. Der Athlon 64 4000+ liegt erwartungsgemäß auf dem Niveau des 'identischen' Athlon 64 FX-53 S939. Die Pentium-4-Modelle mit DDR2-533-SDRAM müssen ihren Pendants mit DDR400-Speicher den Vortritt lassen. Der Prescott-Core bietet zudem eine geringere Performance als ein mit gleicher Taktfrequenz arbeitender Northwood. Die längere Pipeline macht hier den Vorteil der größeren Caches wieder zunichte. Bei den Intel-CPUs bewirkt das Hyper-Threading eine zirka drei Prozent höhere Systemleistung.
Die klassischen 2D-Anwendungen für den Bürobereich profitieren fast ausschließlich von der Integer-Performance einer CPU. Diese Software-Sparte repräsentiert der Testblock Office Productivity von SYSmark 2002.
Office Productivity: AMDs Athlon-Modelle überholen hier einige Pentium-4-Konkurrenten. Die AMD-CPU profitiert durch den integrierten DualDDR400-Controller von den geringen Latenzzeiten beim Speicherzugriff. Einzig die 3,40-GHz-Extreme-Edition im Socket 478 bleibt unangetastet vorne.
Office Productivity: AMDs Athlon-Modelle überholen hier einige Pentium-4-Konkurrenten. Die AMD-CPU profitiert durch den integrierten DualDDR400-Controller von den geringen Latenzzeiten beim Speicherzugriff. Einzig die 3,40-GHz-Extreme-Edition im Socket 478 bleibt unangetastet vorne.
Office Productivity: AMDs Athlon-Modelle überholen hier einige Pentium-4-Konkurrenten. Die AMD-CPU profitiert durch den integrierten DualDDR400-Controller von den geringen Latenzzeiten beim Speicherzugriff. Einzig die 3,40-GHz-Extreme-Edition im Socket 478 bleibt unangetastet vorne.
Immer größer wird die Zahl der Sound- und Grafikprogramme, die wie Spiele eine schnelle FPU oder Befehlserweiterungen wie MMX, SSE oder 3DNow! bevorzugen. Die Anwendungen im Testblock Internet Content Creation von SYSmark2002 unterstützen überwiegend SSE2.
Internet Content Creation: Der Pentium 4 profitiert bei den SSE-lastigen Anwendungen von der höheren Bandbreite des DDR2-533-Speichers. Bei der Extreme Edition mit L3-Cache klappt das Zusammenspiel nicht so gut - die CPU ist mit DDR400-SDRAM schneller.
Internet Content Creation: Der Pentium 4 profitiert bei den SSE-lastigen Anwendungen von der höheren Bandbreite des DDR2-533-Speichers. Bei der Extreme Edition mit L3-Cache klappt das Zusammenspiel nicht so gut - die CPU ist mit DDR400-SDRAM schneller.
Internet Content Creation: Der Pentium 4 profitiert bei den SSE-lastigen Anwendungen von der höheren Bandbreite des DDR2-533-Speichers. Bei der Extreme Edition mit L3-Cache klappt das Zusammenspiel nicht so gut - die CPU ist mit DDR400-SDRAM schneller.
'Server-Newsletter' bestellen!
Auf der nächsten Seite: SYSmark2004
Seite 18 von 37
Inhalt dieses Artikels
Das könnte Sie auch interessieren
Links zum Thema














Ihre Meinung zum Artikel
Benutzername:
Passwort: