Test: Intel "Foster" Xeon
Systemleistung: SYSmark2000
Ein guter Anhaltspunkt für die Leistungsfähigkeit von Prozessoren ist die Benchmark-Suite SYSmark2000 von Bapco. Das Paket besteht aus insgesamt 12 Programmen der Bereiche Office Productivity und Internet Content Creation. Die Anwendungen von SYSmark2000 nutzen bis auf den Windows Media Encoder 4 kein Multiprocessing. Zwar unterstützen bestimmte Filter das enthaltene Photoshop 5.5 SMP, doch in den SYSmark2000-Skripts kommen diese nicht zum Einsatz.
Die Ergebnisse der SYSmark2000-Tests spiegeln somit das Leistungsvermögen der Prozessoren bei "ganz normalen" Anwendungen wieder.

Wie gehabt: Die tägliche Arbeit mit typischen Anwendungen geht mit dem Athlon am schnellsten von der Hand. Ein Dual-Prozessorsystem bringt hier nur Vorteile, wenn mehrere Programme gleichzeitig rechnen.
Dass die SYSmark2000-Werte der Xeon-Prozessoren im Doppelpack schneller sind als bei einem Xeon, liegt am Windows Media Encoder 4.0, das multithreaded programiert ist.
Beide SYSmark-Tests mit Xeon-CPUs wurden mit dem Multiprocessor-Kernel von Windows 2000 durchgeführt. Damit finden die Prozessoren den gleichen Betriebssystem-Overhead vor. Leicht erklärbar ist somit auch das Ergebnis des Pentium-4-Prozessors, der bei gleicher Taktfrequenz bis zu 13 Prozent schneller ist als ein Xeon: Die verwendete Windows-2000-Installation des Pentium 4 basiert auf einem Uniprocessor-Kernel. Er erzeugt weniger Overhead und performt bei 1-Prozessor-Systemen somit besser als der Multiprocessor-Kernel.
Wird für den Xeon-Prozessor der Uniprocessor-Kernel verwendet verschwinden die Performance-Unterschiede zwischen Pentium 4 und Xeon.
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3D-Animation: SPECapc for 3ds max
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