Sie sind hier: Produkte » Server » Prozessoren (Server) » AMD Opteron 6100

AMD Opteron 6100

RSS
Testberichte (4)
Leser-Rating (0)
Produkt bewerten
5 Mit 5 Sternen bewerten. 4 Mit 4 Sternen bewerten. 3 Mit 3 Sternen bewerten. 2 Mit 2 Sternen bewerten. 1 Mit einem Stern bewerten.
AMD Opteron 6100
AMD Opteron 6100
Hersteller: AMD
Anzahl CPU-Kerne: 8 bis 12
Architektur: AMD K10
Grundtaktfrequenz: 1,70 GHz bis 2,50 GHz
Sockel: Sockel G34
TDP: 65 Watt bis 105 Watt

Überraschend günstig und effizient

Test - AMD Opteron 6174 im Quartett

von Christian Vilsbeck, 17.08.2010
PDF PDF | eBook eBook

Fazit

Geht es nur um die pure Performance, so muss sich AMDs Opteron-6174-Quartett den vier Xeon X7560 meist geschlagen geben. Allerdings sind die Abstände oft sehr gering. Es gibt jedoch zwei Argumente, die sehr für den Einsatz der 12-Core-CPUs in Verbindung mit einem 4-Sockel-Server sprechen.
Einerseits überzeugt der Opteron 6174 durch eine sehr gute Energieeffizienz. Egal ob im 2- oder 4-Sockel-Betrieb, die Socket-G34-Systeme gehen sehr genügsam mit der Energie um. Entsprechend liegt auch das 4-Sockel-System Dell PowerEdge R815 mit Opteron-6174-Quartett in der Performance pro Watt weit vor der Xeon-7500-Konkurrenz. Der Faktor Stromkosten wird bei der Anschaffung neuer Server für IT-Verantwortliche zunehmend wichtiger.
Gerade bei der Anschaffung neuer Server punktet das Opteron-6174-basierende 4-Sockel-System mit dem zweiten Argument, den Kosten. Am Beispiel von Dell, die sehr bauähnliche AMD- und Intel-basierende Server im Angebot haben, lassen sich die Unterschiede gut aufzeigen. Ein Dell PowerEdge R815 mit vier Opteron 6174 und 128 GByte RAM kostet zirka 15 Prozent mehr als ein 2-Sockel-Server mit Xeon-X5680-CPUs. Dells PowerEdge R810 mit vier 8-Core-Xeon-7500-CPUs und 128 GByte Arbeitsspeicher ist gegenüber dem Opteron-System gleich zirka 60 Prozent teurer.
Natürlich sprechen für die deutlich teureren Xeon-7500-Systeme die zusätzlichen RAS-Features wie MCA-Recovery, wofür sich vor allem Umsteiger von RISC-Maschinen interessieren dürften. Und einige Xeon-7500-Server bieten die doppelte Anzahl von DIMM-Steckplätzen an. Für umfangreiche Konsolidierungszwecke oder Workloads mit sehr hohem Speicherbedarf bleibt ein Intel-System deshalb die primäre Wahl.
Stehen aber maximaler Arbeitsspeicherausbau und zusätzliche RAS-Features nicht ganz oben auf der Prioritätsliste, sondern die Kosten und Energieeffizienz, lässt sich ein Opteron-6100-basierender 4-Sockel-Server empfehlen. Bei relativ geringem Aufpreis gegenüber einem ähnlich aufgebauten und ausgestatteten Xeon-5600-Server gibt es deutlich mehr Performance bei ebenfalls sehr guter Energieeffizienz.
Die sehr beliebten 2-Sockel-Rackserver mit Xeon-5600-CPUs sollten beim jeweiligen Serveranbieter somit durchaus mit den Kosten eines 4-Sockel-Opteron-6100-Systems verglichen werden, wenn dieses ebenfalls im Angebot ist. Bleibt der Mehrpreis bei vergleichbarer Ausstattung wie bei Dell überschaubar, empfehlen wir das AMD-System. (cvi)
Auf der nächsten Seite: Testsysteme im Detail
Seite 21 von 22
Inhalt dieses Artikels
Links zum Artikel



Ihre Meinung zum Artikel
Benutzername:
Passwort: