Hexa-Core & AES-Beschleunigung im Server

Intel Xeon X5670 & X5680 - Neue CPU-Generation im Test

Christian Vilsbeck
Christian Vilsbeck ist als Senior Editor bei TecChannel tätig. Der Dipl.-Ing. (FH) der Elektrotechnik, Fachrichtung Mikroelektronik, blickt auf längjährige Erfahrungen im Umgang mit Mikroprozessoren zurück. Client- und vor allem Server-CPUs zählen zu seinem Spezialgebiet. Außerdem betreut der vor seiner Fachredakteurslaufbahn als Laboringenieur tätige Experte das Themenfeld Storage und führt Tests von NAS-Systemen, SSDs und Festplatten durch. Sein Interesse widmet er zunehmend auch mobilen Themen wie Smartphones und Tablets.
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Intel stellt mit der Xeon-5600-Serie seine neue CPU-Generation für den Servermarkt der 2-Sockel-Systeme vor. Mit energieeffizienter 32-nm-Westmere-Architektur, sechs Kernen und neuem Befehlssatz entrücken die getesteten Xeon X5670 und X5680 der Konkurrenz noch mehr.
Seit März 2009 macht Intel mit der Xeon-5500-Serie AMDs Opteron das Leben schwer. Die Quad-Core-Prozessoren mit 45-nm-Nehalem-Architektur sind selbst für die Opteron-2400-Serie mit sechs Kernen kaum zu knacken. Jetzt, ein Jahr später, legt Intel mit seiner neuen Xeon-5600-Serie noch eine Schippe oben auf. Mit neuer 32-nm-Architektur „Westmere-EP“ und Hexa-Core-Technologie soll die Energieeffizienz und Performance deutlich gesteigert werden.
Die Plattform bleibt für die Xeon-5600-Serie unverändert. So fungiert weiterhin Intels 5500/5520-Chipsatz und der Sockel LGA1366 als Basis für die 32-nm-CPUs. Entsprechend lassen sich vorhandene 2-Sockel-Server durch ein BIOS-Update fit für den Betrieb der neuen Prozessoren machen. Bei den neuen Xeon-5600-CPUs müssen die Systeme auch nicht mehr Wärme als bisher abführen. Die zum Start vorgestellten Modelle Xeon E5620 bis X5680 sind mit den gewohnten TDP-Werten von 80 bis 130 Watt spezifiziert.
Einbußen bei der Taktfrequenz gibt es trotz Kernvermehrung nicht. Das Hexa-Core-Topmodell Xeon X5680 arbeitet mit einer Grundtaktfrequenz von 3,33 GHz. Durch den Turbo Mode können einzelne Kerne ihren Arbeitstakt sogar auf bis zu 3,6 GHz hochtreiben. Doch neben der geringen Strukturbreite und Hexa-Core-Architektur warten die neuen Xeon-5600-Prozessoren mit weiteren Features auf: Das Fassungsvermögen des L3-Cache ist gewachsen, die Befehlssatzerweiterung AES-NI soll Verschlüsselungsaufgaben beschleunigen, der Speicher-Support wurde verbessert.
Im TecChannel-Testlabor überprüfen wir, welches Leistungsvermögen Intels neues Topmodell Xeon X5680 mit 3,33 GHz Taktfrequenz bietet. Zusätzlich testen wir den neuen Xeon X5670, der als idealer Vergleich zum Quad-Core-Vorgänger Xeon X5570 dient – beide arbeiten mit 2,93 GHz Taktfrequenz. Alle Xeon 5500 und Xeon 5600 arbeiten im identischen System. In möglichst identisch ausgestatteten 2-Sockel-Servern stellen wir zusätzlich die Xeon-5400-Serie sowie AMDs Opteron-Serien 2300 Shanghai und 2400 Istanbul gegenüber.
Wir überprüfen die Performance der CPUs bei Integer- und Floating-Point-Anwendungen sowie bei Verschlüsselung, Rendering und Simulation. Die Geschwindigkeit bei Java-Applikationen wird ebenso untersucht wie die Energieeffizienz der Zwei-Sockel-Systeme. Außerdem messen wir den Speicherdurchsatz der Server.
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Meinungen zu diesem Artikel (3 von 5)
Christian Vilsbeck
19.03.10 10:42

Server mit TPM sind wohl demnächst dann zu erwarten, die Entwicklung und Unterstützung der Technolog
lookatmyhorse
18.03.10 18:52

Finde den Test auch toll. Er ist echt super ausführlich, das gefällt mir! Finden TPM-Module in Serv
computar
18.03.10 18:01

Und workload kann man als Arbeitslast, Last oder schlicht als Verbrauch bei allgemeinen Anwendungen
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