Neue Features, gesenkte Preise

Google Cloud Platform wird europäischer

Thomas Cloer
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Foto: Google
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Google bietet seine Cloud Platform, mit der das Unternehmen unter anderem Amazon Web Services (AWS) Konkurrenz macht, verstärkt über seine europäischen Rechenzentren an. Das kündigt der für die Cloud Platform zuständige Product Management Director Jesse Jiang im Google Enterprise Blog an.
Kunden, die die "Google App Engine", "Google Cloud Storage", "Google Cloud SQL" und (bald auch) "Google Compute Engine" nutzen, können ihre Anwendungen, Daten und virtuellen Maschinen jetzt auch dediziert in europäischen Rechenzentren ausbringen, wie in Googles Enterprise Blog beschrieben wird.
Für die mit Amazon S3 vergleichbare Standardversion von Cloud Storage senkt Google die Preise um mehr als 20 Prozent. Gleichzeitig führt der Anbieter zunächst als eingeschränkte Vorschau "DRA Storage" (Durable Reduced Availability) ein. Ähnlich wie bei AWS Glacier kann man dort Daten preisgünstiger archivieren und so auch in der Cloud Storage-Tiering aufsetzen. Eine weitere Neuerung beim Speicherdienst ist "Object Versioning". Damit kann man zum Beispiel noch ältere Versionen von Daten behalten, sich aber auch gegen versehentliches Löschen oder Überschreiben durch Irrtum oder Applikationsfehler schützen.
Seine Compute Engine, das Pendant zu Amazons EC2, hatte Google mit vier Standard-Instanztypen gestartet. Ab sofort kommen 36 weitere hinzu; gleichzeitig werden die vier schon bekannten geringfügig billiger. Unter anderem kommen neu eine "High Memory Instance" für Anwendungen, die besonders viel Hauptspeicher benötigen, die preiswertere "High CPU Instance" mit immer noch ordentlich Rechenpower, aber weniger Arbeitsspeicher sowie "Diskless"-Konfigurationen für Applikationen, die sich ausschließlich mit persistentem Plattenspeicher begnügen. Eine weitere Neuerung bei der Compute Engine ist die Option, mit "Persistent Disk Snapshotting" eine Momentaufnahme einer Disk zu sichern. Diese lässt sich dann auch zwischen Google-Rechenzentren verschieben und für den Start einer neuen VM verwenden. (Computerwoche/cvi)
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