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VirtualBox
VirtualBox VirtualBox VirtualBox
VirtualBox
Hersteller: Oracle

Anzahl der VMs pro CPU: 8
Architektur Hypervisor: Sun xVM
Einsatzgebiet: Desktop- und Server Virtualisierung
Gast-Betriebssystem: Windows; Linux; Mac OS X; Solaris
Lizenzmodell: GPL
Fazit: Als kostenloses Angebot ist VirtualBox von Oracle für die meisten Anwender ausreichend. Die Software erlaubt abseits von Windows und Linux auch Mac OS X (ab Lion) sowie Solaris als Gastsysteme. Dank eines häufigen Aktualisierungszyklus gewinnt VirtualBox laufend an neuen Funktionen hinzu, die den Abstand zu kommerziellen Lösungen von VMware und Co. verkürzen können. Seit Version 4 lässt sich VirtualBox mit den sogenannten Extension Packs um weitere Features erweitern. Leider lagert Oracle nun auch essenzielle Programmfunktionen wie die USB-Unterstützung in die Download-Pakete aus. Im privaten Einsatz sind diese kostenlos. Die Geschwindigkeit virtueller Umgebungen ist gut. Einen Beitrag dazu leistet die Unterstützung für die Beschleunigertechnologien Intel VT-x und AMD-V. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass VirtualBox die Bedürfnisse der meisten Anwender befriedigen kann. Wer Profi-Features, besondere Skalierbarkeit oder eine hohe 3D-Performance benötigt, der sollte auf andere Virtualisierungsprodukte ausweichen.

Open Virtualization Format

Sun VirtualBox 2.2 unterstützt OVF

09.04.2009 (publiziert)
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Die neue Version 2.2 der Virtualisierungssoftware VirtualBox von Sun besitzt einen erweiterten Funktionsumfang. Zu den Neuheiten zählt insbesondere die Unterstützung des „Open Virtualization Format“ (OVF).
OVF ist ein offener Standard, den die Distributed Management Task Force (DMTF) entwickelt hat. Entwickler können damit eine oder mehrere virtuelle Maschinen fertig konfigurieren und als virtuelles Appliance weitergeben. VirtualBox 2.2 kann nun solche virtuellen Appliances importieren und exportieren - zum Beispiel aus ihrer Entwicklungs- in die Produktivumgebung.
Weitere Neuerungen der ursprünglich von der deutschen Firma innotek - 2008 von Sun übernommen - entwickelten Software zur Desktop-Virtualisierung sind ein optimierter Hypervisor, beschleunigte 3D-Grafik in OpenGL-Applikationen unter Linux und Solaris, bis zu 16 GB Arbeitsspeicher für Gastssysteme sowie ein neuer Netzmodus für Host-Schnittstellen, der den Betrieb von Server-Anwendungen auf virtuellen Maschinen vereinfacht.
VirtualBox 2.2 ist für den privaten Gebrauch kostenlos. Für größere Installationen bietet Sun Subskriptionsmodelle ab 30 Dollar pro Nutzer und Jahr.
Hintergrundinformationen zum Thema Virtualisierung finden Sie bei TecChannel in unserem Virtualisierungs-Channel. (Computerwoche/cvi)
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