Traffic-Shaping mit Linux
Das Ende der Klassenlosigkeit
Den bislang beschriebenen Verfahren ist gemeinsam, dass es sich um klassenlose Methoden zum Erzeugen von Warteschlangen handelt. Ihnen gegenüber stehen die Verfahren, bei denen die durchlaufenden Datenpakete klassifiziert und entsprechend ihrer Einordnung verarbeitet werden.
Dazu richten diese Verfahren zunächst wie die klassenlosen Methoden auch eine Wurzel-Qdisc ein. Diese lässt sich mithilfe von Klassen weiter unterteilen, wobei jede Klasse wieder eine eigene Qdisc verwenden kann, die – je nach Art der Qdisc – wiederum eigene Klassen enthalten darf. Es entsteht also eine Baumstruktur, in der die Datenpakete jeweils in den Blattknoten abgelegt werden.
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Der Kernel kennt nur die Root-Qdisc
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