Test: Linux für den Server

von Jörg Luther, 10.01.2001 (aktualisiert)
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Linux-Mandrake 7.1 Powerpack

Linux-Mandrake zählt zu den Allround-Distributionen und verzichtet auf spezielle Workstation- und Client-Boxen. Entsprechend umfangreich gestaltet sich die Ausstattung der Distribution. Fünf Installations-CDs bieten so gut wie alles, was das Linux-Herz begehrt; zwei weitere Bonus-Disks bringen zahlreiche Lite- und Trial-Versionen kommerzieller Programme mit. Zwei zusammen gut 400 Seiten starke Handbücher erläutern ausführlich die Installation und Wartung des Systems sowie die wichtigsten Grundlagen rund um Linux.
Nach dem Booten von CD führt die übersichtliche grafische Oberfläche DrakX durch den Einrichtungsvorgang. Sie zeigt in einer Randleiste alle Installationsschritte als Einzelpunkte an und signalisiert durch Ampelfarben für jeden Punkt den Fortschritt der Einrichtung. Zum anderen erlaubt das Tool, zwischen den einzelnen Einrichtungsschritten beliebig zu navigieren, sodass Fehleingaben schnell wieder ausgebügelt sind. Ausführliche Hilfetexte erleichtern dabei die Orientierung.
Mandrake kennt drei Installationsmodi: automatische und benutzerdefinierte Installation sowie den Experten-Modus. Letzterer eignet sich durch seine zahlreichen Möglichkeiten zum Fine-Tuning bestens für die Server-Installation. Im Umgang mit den Sicherheits-Parametern sollte man jedoch Vorsicht walten lassen, sonst endet die Installation mit einem völlig vernagelten System. Als Sicherheitslevel genügt für den Anfang die Stufe 2, später kann man dann das System über das Tool Msec nachträglich weiter abschotten.
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