Test: Aktuelle Dual-Xeon-Server auf dem Prüfstand

von Bernhard Haluschak, 20.10.2005 (aktualisiert)
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IBM xSeries 236

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Der IBM-Server x Series 236 hebt sich durch sein edles schwarzes Tower-Gehäusedesign hervor. Laut Hersteller eignet sich das System besonders für unternehmenskritische Anwendungen in einer dezentralen Umgebung. Wie bei den Mitbewerbern lässt sich der Server mit einem entsprechenden Rack-Kit sehr einfach in einen 5-HE-Server umbauen. Für die Rechenpower spendiert IBM unserem Testkandidaten zwei Xeon-3,6-MHz-Prozessoren mit zwei MByte L2-Cache inklusive E7520-Chipsatz. Diese geballte Rechenleistung sollte sich in unseren Benchmark-Ergebnissen widerspiegeln. Denn die übrigen Testkandidaten arbeiten mit 3,4-MHz-CPUs inklusive 2ML2-Cache. Dagegen steckt in den insgesamt acht DIMM-Slots in unserem Testgerät mit einem GByte DDR2-400-Registered-SDRAM nur die Minimalkonfiguration an Hauptspeicher. Um Systemabstürze durch Speicherfehler zu vermeiden, beherrscht der xSeries-236-Server die Memory-Security-Funktionen ECC, Chipkill, Memory Mirroring und Memory Spare.
Heiß: Als einziger Kandidat im Testfeld verfügt der IBM-Server über einen hotswap-fähigen PCI-X-133-MHz-Steckplatz.
Heiß: Als einziger Kandidat im Testfeld verfügt der IBM-Server über einen hotswap-fähigen PCI-X-133-MHz-Steckplatz.
Heiß: Als einziger Kandidat im Testfeld verfügt der IBM-Server über einen hotswap-fähigen PCI-X-133-MHz-Steckplatz.
Mit insgesamt sechs Steckkartenplätzen lässt der IBM-Server einen großen Spielraum für Erweiterungen. Im Einzelnen verfügt das Gerät über zwei x4-PCI-Express-Slots, eine Standard-PCI-Schnittstelle und zwei PCI-X-100-MHz-Slots sowie einen PCI-X-133-MHz-Steckkartenplatz in Hotswap-Ausführung. Um den Server in ein Netzwerk einzubinden, verfügt dieser über zwei Giagabit-Onboard-Controller samt ausgeführten Schnittstellen. Darüber hinaus besitzt unser Testkandidat einen weiteren Netzwerkport über eine optionale Gbit-Ethernet-PCI-X-Steckkarte. Für den Anschluss externer Geräte stehen auf der Rückseite zwei USB-2.0-Ports sowie eine parallele und zwei serielle Schnittstellen zur Verfügung. Zusätzlich kann der Anwender eine USB-2.0-Schnittstelle an der Frontseite benutzen. Ein Display-Anschluss, gespeist von einem ATI-Mobility-RADEON-Grafikchip, ist nur auf der Rückseite verfügbar. Das Managen des Servers erleichtert der optionale Remote Supervisor II SlimLine-Adapter. Dieser benötigt keinen separaten Steckplatz im Gerät und ermöglicht die Fernsteuerung des Server-Systems.
Unser Testsystem ist mit zwei 36 GByte großen Ultra320-SCSI-Festplatten ausgestattet. Die Verwaltung der im RAID-1-Verbund arbeitenden HDDs übernimmt der optionale batteriegepufferte ServeRAID-7K-Controller mit 256 MByte Cache von IBM. Ein zusätzlicher Dual-Channel-Ultra320-SCSI-Controller befindet sich onboard. Zur weiteren Laufwerkskonfiguration gehören ein 48x-CD-ROM- und ein 16x-DVD-ROM- sowie ein Floppy-Laufwerk und ein 20/40GB-4mm-DDS/4-Bandlaufwerk.
Blickfang: Von außen aufgesetzte Gehäuselüfter stören etwas den optischen Gesamteindruck und erschweren den Zugang zu den Schnittstellen.
Blickfang: Von außen aufgesetzte Gehäuselüfter stören etwas den optischen Gesamteindruck und erschweren den Zugang zu den Schnittstellen.
Blickfang: Von außen aufgesetzte Gehäuselüfter stören etwas den optischen Gesamteindruck und erschweren den Zugang zu den Schnittstellen.
Um die Temperatur im Inneren des Server-Gehäuses möglichst gering zu halten, installierten die IBM-Entwickler in drei Gehäusezonen je zwei redundante nebeneinander liegende Lüfter. Für die Kühlung des unteren Laufwerkskäfigs und des Steckkartenbereichs sind zwei 80-mm-Lüfter verantwortlich. Je zwei 120-mm-Fans übernehmen die Wärmeabfuhr an den CPUs und an der Rückwand des Gehäuses. Alle Lüfter sind als Hotplug-Komponenten ausgelegt und besitzen eine gelbe Status-LED für die Anzeige des Betriebszustands. Ebenfalls hotswap-fähig und redundant sind die zwei 670-Watt-Netzteile mit je zwei zusätzlich integrierten Lüftern.
IBM verkauft den x Series 236 in einer Grundversion für 2705 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Diese Konfiguration beinhaltet einem Xeon 3,00 GHz 2ML2 und 512 MByte Hauptspeicher inklusive drei Jahre Vor-Ort-Service am nächsten Arbeitstag. Eine Festplatte ist in dieser Offerte nicht enthalten. Für den von tecCHANNEL getesteten xSeries-236-Server verlangt IBM zirka 8817 Euro.
Quickinfo
Produkt
xSeries 236
Hersteller
Prozessor
2x Xeon 3,6 GHz 2ML2
Hauptspeicher
2x 512 MByte DDR2-400 ECC
Storage-Subsystem
2x 36-GByte-Ultra320-SCSI-HDDs
Steckplätze
2x PCIe x4, 1x PCI-X 133 MHz Hotplug, 2x PCI-X 100 MHz, 1x PCI-33 MHz
Grundpreis
2705 Euro
Preis Testgerät
8817 Euro
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