Erster ausführlicher Test: AMDs Dual-Core-Opteron
Testkonfiguration
Alle CPUs mussten den Benchmark-Parcours im Single- und Dualprozessor-Betrieb durchlaufen. Die Xeons haben wir jeweils mit aktiviertem Hyper-Threading getestet. Das Betriebssystem Windows XP Professional SP1a arbeitete bei allen Tests mit dem Multiprozessor-Kernel.
Für den Test der Opteron-CPUs von AMD verwenden wir ein Tyan K8WE mit NVIDIAs nForce-Professional-Chipsatz. Über ihren integrierten Memory-Controller greifen die CPUs auf Dual-Channel-DDR400-SDRAM mit CL 2.5 zurück. Die verwendeten Kingston-Module sind dabei gepuffert ausgeführt. Grafikkarten stellt das Tyan-Mainboard zwei PCI-Express-x16-Steckplätze zur Verfügung.

Dualismus: Tyans K8WE nimmt zwei Opterons sowie zwei PCI-Express-Grafikkarten auf. Jeder CPU stehen vier DIMM-Steckplätze für insgesamt maximal 16 GByte Arbeitsspeicher zur Verfügung.
Irwindale- und Nocona-CPUs nehmen in einem Supermicro X6DA8-G2 Platz. Das Workstation-Mainboard für zwei Prozessoren verwendet Intels E7525-Chipsatz "Tumwater" und unterstützt DDR2-400-SDRAM in einer Dual-Channel-Konfiguration. Bei den Speichermodulen setzen wir auf Registered DIMMs PC2-3200R von Infineon mit einer CAS-Latency von 3. Für die Grafikkarte bietet das Mainboard einen PCI-Express-x16-Steckplatz.

Tumwater: Das Supermicro X6DA8-G2 für zwei Irwindale/Nocona-Prozessoren setzt auf Intels DDR2-Chipsatz E7525. Acht DIMM-Steckplätze erlauben bis zu 16 GByte Arbeitsspeicher.
Um die gleiche Testkonfigurationen zu gewährleisten, stehen den Prozessoren jeweils 2 GByte Arbeitsspeicher zur Verfügung. Einheit herrschte auch beim Massenspeicher, der sich aus Ultra320-SCSI-Festplatten mit 10.000 U/min aufbaut. Anschluss finden die Laufwerke an Adaptecs 2200S SCSI-RAID-Controller mit 64 MByte Cache.

PCI-Express-Workstation-Grafikkarte: NVIDIAs Quadro FX 3400 arbeitet mit einem Core-Takt von 350 MHz und einem Speichertakt von 900 MHz.
Für Workstations ist die Performance bei grafikintensiven Anwendungen von entscheidender Bedeutung. Wir setzen bei unseren Benchmarks auf die OpenGL-zertifizierte Highend-Workstation-Grafikkarte NVIDIA Quadro FX 3400. Die PCI-Express-Grafikkarte verfügt über 256 MByte GDDR3-Speicher mit 900 MHz Taktfrequenz (per DDR) und über ein 256-Bit-Speicher-Interface. Die Quadro FX 3400 basiert auf dem NV45GL-Chip, der mit 350 MHz Core-Taktfrequenz arbeitet.
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