Erster ausführlicher Test: AMDs Dual-Core-Opteron
32-Bit-Transfer
Die Cache- und Speicher-Performance der Prozessoren überprüfen wir mit unserem Programm tecMem aus der tecCHANNEL Benchmark Suite Pro. tecMem misst die effektiv genutzte Speicherbandbreite zwischen der Load-/Store-Unit der CPU und den unterschiedlichen Ebenen der Speicherhierarchie (L1-, L2-Cache und RAM). Die Ergebnisse erlauben eine getrennte Analyse von Load-, Store- und Move-Operationen.

Opteron 875 (2,20 GHz) Registered DualDDR400 CL2.5: Bei bis 64 KByte großen Blockzugriffen (L1-Cache) besitzt der Opteron mit 16.688 MByte/s eine wesentlich höhere Bandbreite als die Xeons. Im 1 MByte fassenden L2-Cache erlaubt die AMD-CPU allerdings nur noch 5673 MByte/s - deutlich weniger als die Xeons durch ihre hohe Taktfrequenz. Im DDR400-Speicher liegt der Opteron 875 bei 32-Bit-Zugriffen mit 2521 MByte/s ebenfalls hinter dem Xeon 3,60 GHz.

Opteron 248 (2,20 GHZ) Registered DualDDR400 CL2.5: AMDs 248er schafft im Cache mit 16.687 MByte/s den Wert des Opteron 875 - was bei gleicher Taktfrequenz zu erwarten war. Der Speicher ist mit maximal 2383 MByte/s etwas langsamer als mit dem Opteron 875 - die CPU arbeitet mit einer älteren Core-Revision.

Xeon 3,60 GHz 2M L2 Registered DualDDR2-400 CL3: Die maximale Transferleistung des Cache liegt bei 12.200 MByte/s. Der DDR2-400-Speicher erlaubt eine Bandbreite von 2982 MByte/s.
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