Cray XD1: Kampf den Cluster-Computern

von UWE HARMS , 05.10.2004
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Linux-Optimierung

Um die Hardware effizient zu nutzen, hat Cray Teile von Linux optimiert. Das betrifft besonders die Prozess-Synchronisation. So müssen bei der für verteilte Rechenaufgaben oft nötigen Barrier-Synchronisation alle Prozesse warten, bis auch der letzte beteiligte Knoten einen gemeinsamen Synchronisationspunkt erreicht. Erst dann kann die Berechnung fortgesetzt werden. Die Cray XD1 enthält eine eigene Hardware, die diesen Synchronisationspunkt erkennt und den sonst nötigen Overhead vermeidet. Dadurch steigt der Durchsatz vor allem bei einer hohen Knotenzahl deutlich an.
Synchronisation: Je mehr Synchronisationspunkte ein System abarbeiten kann, desto besser skaliert es auch bei hoher CPU-Anzahl. (Quelle: Cray)
Synchronisation: Je mehr Synchronisationspunkte ein System abarbeiten kann, desto besser skaliert es auch bei hoher CPU-Anzahl. (Quelle: Cray)
Synchronisation: Je mehr Synchronisationspunkte ein System abarbeiten kann, desto besser skaliert es auch bei hoher CPU-Anzahl. (Quelle: Cray)
Cray wird in Kürze die ersten Serien-XD1-Rechner ausliefern. Nur Großkunden können die XD1 direkt vom Hersteller beziehen, andere Interessenten müssen sich an Reseller wenden. Zu den ersten US-Kunden gehören das Ohio Supercomputer Zentrum, Pacific Northwest National Laboratory (PNNL), Sandia National Labs und der U.S. National Forest Service. In Deutschland erhält die Helmut Schmidt Universität (HSU) in Hamburg die erste XD1. Cray plant, sie dort noch im vierten Quartal 2004 zu installieren. (ala)
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