AMD-Clone: Intel stellt 64-Bit-x86-CPUs vor

Christian Vilsbeck
Christian Vilsbeck ist als Senior Editor bei TecChannel tätig. Der Dipl.-Ing. (FH) der Elektrotechnik, Fachrichtung Mikroelektronik, blickt auf längjährige Erfahrungen im Umgang mit Mikroprozessoren zurück. Client- und vor allem Server-CPUs zählen zu seinem Spezialgebiet. Außerdem betreut der vor seiner Fachredakteurslaufbahn als Laboringenieur tätige Experte das Themenfeld Storage und führt Tests von NAS-Systemen, SSDs und Festplatten durch. Sein Interesse widmet er zunehmend auch mobilen Themen wie Smartphones und Tablets.
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Intel hat auf dem Developer Forum erstmals seine Pläne für x86-Prozessoren mit 64-Bit-Erweiterung bekannt gegeben: Intels Pentium- und Xeon-CPUs werden ab Q2/2004 kompatibel zur AMD64-Architektur.
Prestigesieg für AMD: Branchenprimus Intel übernimmt die 64-Bit-Erweiterungen des Athlon64/Opteron und macht seine Produkte dadurch kompatibel zu den CPUs des Underdogs. Die Spekulationen haben ein Ende, erste Intel-x86-CPUs mit 64-Bit-Erweiterungen sollen schon in den nächsten Monaten erscheinen. Selbst der auf dem Markt befindliche Pentium 4 Prescott enthält bereits die 64-Bit-Erweiterungen, Intel hat sie jedoch noch deaktiviert.
Doch zunächst zur Vorgeschichte: Schon kurz nach der Vorstellung von AMDs AMD64-Architektur auf dem Microprocessor Forum im Herbst 2000 kochte die Gerüchteküche: Intel arbeite an einer Geheimwaffe gegen AMDs Hammer-Prozessoren, die zum Einsatz kommen sollte, falls AMD zu erfolgreich werden würde. Mehr als der Codename Yamhill für Intels 64-Bit-Alternative wurde aber nie bekannt, offizielle Kommentare von Intel blieben lange aus. Bei Yamhill war auch stets unklar, ob es kompatibel zur AMD64-Architektur (auch x86-64) sei oder vielleicht doch an den Itanium-Befehlssatz angelehnt wäre.
Letzteres galt aber zunehmend als unwahrscheinlich. Denn durch ein Cross-License-Agreement zwischen Intel und AMD dürfen beide Unternehmen die Technologien des jeweils anderen verwenden - wenn auch mit einer festgelegten Verzögerung. Intel kann somit die AMD64-Erweiterung ohne Lizenzgebühren nutzen.
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