Klimatisierung im Rechenzentrum

Energiespartipps für die Unternehmens-IT

Jan-Bernd Meyer
Jan-Bernd Meyer betreut als leitender Redakteur Sonderpublikationen und -projekte der COMPUTERWOCHE - darunter das jährlich erscheinende Magazin Top 100, das einen detaillierten Marktüberblick über alle relevanten B2B-Bereiche der IT gibt. Auch für die im Auftrag der Deutschen Messe AG publizierten "CeBIT News" ist Meyer zuständig. Inhaltlich betreut er darüber hinaus Hardware- und Green-IT- bzw. Nachhaltigkeitsthemen sowie alles was mit politischen Hintergründen in der ITK-Szene zu tun hat.   
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Fünfter Tipp: Effiziente Kalt- und Warmgänge

Gerade auch in konventionellen Rechenzentren werden Racks "Klassenzimmer"-gemäß angeordnet, wie Gartner es nennt. Das bedeutet, in einen Gang blasen die Rechner von der einen Seite ihre warme Luft, die gegenüberliegenden Rechner nehmen die aus dem Doppelboden aufströmende kalte Luft zur Kühlung auf. Bei solch einer Anordnung temperieren Server mit ihrer Wärmeabluft aber vor allem den Gang.
Schotten dicht: Ganz konsequent regeln Rechenzentrumsbetreiber die Luftströme, indem sie Kaltgänge oben sowie vorne und hinten abschotten. (Quelle: Knürr)
Schotten dicht: Ganz konsequent regeln Rechenzentrumsbetreiber die Luftströme, indem sie Kaltgänge oben sowie vorne und hinten abschotten. (Quelle: Knürr)
Schotten dicht: Ganz konsequent regeln Rechenzentrumsbetreiber die Luftströme, indem sie Kaltgänge oben sowie vorne und hinten abschotten. (Quelle: Knürr)
Foto: Knürr AG
In gut entworfenen RZ-Designs stehen sich in einem Gang immer entweder die zu kühlenden Seiten von Systemen gegenüber (Kaltgang) oder diejenigen, die die verbrauchte heiße Luft abgeben (Warmgang). Dementsprechend plädiert Gartner für zeitgemäße Rack-Anordnungen, in denen kalte und warme Luftströme stärker voneinander getrennt werden. Diese Maßnahme gehört für die meisten Organisationen zu den effizientesten Best Practices.
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