Fritz!Box-Hack

Tuning und Hacks für die Fritz!Box

14.02.2014 (aktualisiert) | von Albert Lauchner
Aufmacherbild
Die Fritz!Box zählt zu den beliebtesten DSL-Routern in Deutschland. Gut abgeschirmt vom Anwender werkelt in ihrem Inneren Linux als Betriebssystem. Verschafft man sich dazu einen Zugang, stehen weit mehr Optionen zur Verfügung, als AVM über die Webadministration anbietet.
Aus aktuellem Anlass 11.02.2014 weisen wir darauf hin, dass viele Fritz!Box-Router einen Sicherheitsleck besitzen und ein Update der Firmware zwingend erforderlich ist. Weitere Informationen erhalten Sie in dem Beitrag: Sicherheitslücke in der FritzBox jetzt schließen - Updates verfügbar.
Bitte beachten Sie: Seit Anfang 2007 hat AVM grundlegende Änderungen an der Firmware der Fritz!Box vorgenommen. Daher haben wir diesen Beitrag komplett überarbeitet. Die weiteren Teile unserer Fritz!Box-Serie werden wir in den nächsten Wochen aktualisieren. Bis dahin kann es sein, dass die dort gezeigten Screenshots und die Vorgehensweisen von den jetzt nötigen abweichen.
Der Erfolg der Fritz!Box liegt neben den Hardware-Features in ihrer einfachen Administration begründet. Eine komfortable Weboberfläche erledigt für den Anwender vieles mit einem Klick und lässt kaum eine Fehlkonfiguration zu. Deshalb ist die Fritz!Box-Serie der Berliner Firma AVM auch bei den DSL-Providern beliebt und wird stark subventioniert unter das Volk gebracht.
Doch die Fritz!Box hat weit mehr Potenzial, als AVM den normalen Kunden ahnen lässt. In ihrem Inneren läuft ein Linux-System, das nur darauf wartet, mit zusätzlichen Aufgaben gefüttert zu werden. Inzwischen hat sich eine aktive Community der Fritz!Box angenommen und entwickelt neue Features für den DSL-Router. So kann man einen Least-Cost-Router in die Telefonanlage der Fritz!Box integrieren, der automatisch die günstigsten Vorwahlnummern wählt. Oder man schaltet zwei getrennte Netzwerke über eine VPN-Kopplung über das Internet zu einem zusammen.
Einige der Erweiterungen lassen sich einfach im laufenden Betrieb nachrüsten, ohne die Firmware der Box zu verändern. Andere erfordern ein komplett modifiziertes Image. Im Folgenden gehen wir nur auf Erweiterungen ein, die im laufenden Betrieb nachgeladen werden. Dadurch ist das Risiko eines dauerhaften Schadens minimal. Mehr als das Ziehen des Stromsteckers mussten wir bei unseren Experimenten nie als Wiederbelebung durchführen.
Doch wenn sich die Fritz!Box plötzlich nicht mehr meldet, kann man nicht auf einen Garantiefall plädieren oder auf Kulanz hoffen. AVM stellt sich strikt gegen Modifikationen, wohl, um nicht in Support-Anfragen zu ertrinken. Aber keine Angst: Im Teil fünf unserer Serie, Rettung für die ’tote’ Fritz!Box, finden Sie Lösungen selbst für die schlimmsten Katastrophen.
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Meinungen zu diesem Artikel (3 von 44)
domac
07.05.13 15:00

Mit einer Fritz!Box 6340 funktioniert es nicht mit der Telefonnummer ?#96*7*? Telnet zu aktivieren.
domac
07.05.13 14:56

Bei der Fritz!Box 6340 funktioniert es mit der Telefonnummer ?#96*8*? nicht Telnet zu aktivieren. Gi
cw2k
31.08.11 12:52

Leider sind die Dateien nicht mehr online: Hier ein Mirror den ich mit Google bzw TheWayBackMachine
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