QEMU-Puppy-Linux: Virtualisierung in der Hosentasche
Tipps und Tricks
QEMU besitzt einen eigenen DHCP-Server und vergibt die IP-Adresse 10.0.2.15 an das virtuelle Puppy-Linux. Die Netzwerkkarte konfigurieren Sie mit dem Wizard „Menu - Setup - Network Wizard“. Vom Host-System können Sie die virtuelle Instanz nicht erreichen. Dies verhindert QEMU. In die andere Richtung funktioniert es allerdings. Sie können sowohl ins Internet als auch auf das native Host-System zugreifen.
Eine weitere Besonderheit von QEMU-Puppy ist, dass Sie es auch ohne Host-System direkt von einem USB-Stick starten können. Dazu müssen Sie allerdings zunächst den USB-Stick bootfähig machen. Unter Linux geschieht dies mit
syslinux /dev/<usbgerät> und <Laufwerksbuchstabe>:\syslinux <Laufwerksbuchstabe> unter Windows. Dann haben Sie das Betriebssystem als Live-Version nativ auf dem Host-Rechner laufen. Allerdings gibt es hier manchmal Probleme mit USB-Geräten, die größer als ein GByte sind. Speziell dann, wenn die Cluster-Größe 16KByte übersteigt. Das trifft üblicherweise auf Massenspeicher mit mehr als einem GByte zu. Schuld hierfür ist der Boot-Loader SysLinux.Inhalt dieses Artikels
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