Test: Personal Firewall

von Jörg Luther, 24.11.2004 (aktualisiert)
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Testkonfiguration

Als Testsystem dient ein Pentium III/650 mit 128 MByte Hauptspeicher und 20,5-GByte-EIDE-Festplatte. Als Betriebssystem kommt Microsoft Windows XP Professional (v5.1.2600) zum Einsatz. Auf der Festplatte des Rechners befindet sich eine manuell konfigurierte Kopie der BackOrifice-2000-Backdoor (BO2K), die im Stealth-Mode auf einem manuell eingestellten Port (20961) operiert.
Nach der Installation erfolgt eine - je nach den Fähigkeiten der untersuchten Firewall - möglichst restriktive Konfiguration, die jedoch den Parallelbetrieb von Internet-Zugriff und Microsoft-Windows-Netzwerk ermöglichen muss. Anschließend nehmen wir die Firewall-Konfiguration von einem unter Red Hat Linux 7.2 laufenden Testrechner aus mit Hilfe des Portscanners nmap-3.00 näher unter die Lupe. Dazu setzen wir Scans der Typen TCP connect(), UDP, SYN Stealth und FIN ein, um nach offenen Ports und Informationen über das Betriebssystem zu suchen.
Die durch das Tool ausgelösten, zahlreichen Portscans sollte die Personal Firewall idealerweise blocken, auf jeden Fall aber protokollieren und den Anwender alarmieren. Des Weiteren sollte der Scanner keine verwertbaren Informationen über offene Ports und das Betriebssystem erlangen können ("Stealth").
Zu guter Letzt versuchen wir, den Testrechner über BO2K zu manipulieren. Auch hier sollte die Firewall den unautorisierten Zugriff auf den Port vermerken und blockieren sowie den Anwender unverzüglich alarmieren.
Testkonfiguration
Komponente
Daten
Mainboard
ASUS P3B-F Rev. 1004
Sonstiges
Slot 1, BX-Chipsatz
Prozessor
Pentium III/650
Sonstiges
100 MHz FSB
RAM
128 MByte PC100 SDRAM
Sonstiges
---
Festplatte
IBM DPTA-372050
Sonstiges
20,5 GByte UltraDMA/66
CD-ROM
Toshiba DVD-ROM SD-M1402
Sonstiges
40x, UltraDMA/33
Grafikkarte
ELSA Erazor III Pro
Sonstiges
AGP, Riva TNT2, 32 MByte
Netzwerkkarte
3Com 3C905C-TX
Sonstiges
PCI, 10/100 MBit/s
Sound-Karte
Ensoniq ES-1371 Rev.8
Sonstiges
PCI
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