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Freemake Video Converter

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10/2010
Freemake Video Converter
Freemake Video Converter
Hersteller: Freemake
Aktuelle Version: 4.0.0
Preis: kostenlos
Sprache: deutsch; mehrsprachig
System: Microsoft Windows

Kostenlose Konvertier-Software

Freemake Video Converter - Video- und Audiodateien umwandeln

14.06.2012 (aktualisiert) | von Thomas Rieske (Autor) 
Thomas Rieske arbeitet seit Oktober 2002 als freiberuflicher IT-Fachjournalist und Autor. Zu den Themenschwerpunkten des Diplom-Übersetzers zählen unter anderem Computersicherheit, Office-Anwendungen und Telekommunikation.
Foto: Freemake
Foto: Freemake
Die Freeware Freemake Video Converter wandelt Multimedia-Dateien aus über 200 Formaten in die gängigsten Varianten um. Online-Videos lassen sich von Portalen wie YouTube nicht nur herunterladen und konvertieren, sondern auch in Gegenrichtung übertragen.
Funktionalität: Das Tool konvertiert Video- und Audiodateien, die in über 200 Eingabeformaten vorliegen können. Darunter befinden sich nicht nur so gängige Varianten wie AVI, MPG, FLV oder SWF, sondern auch Exoten wie TOD oder TTA. Die Dateien müssen nicht lokal vorhanden sein: Freemake Video Converter kann auf mehr als 50 Internetportale zugreifen, von dort Online-Videos übertragen und umwandeln. Als Ausgabeformate unterstützt die Software AVI, WMV, MP4, MKV, FLV, SWF, 3GP und MP3. Somit kann man auf einfache Weise Dateien für mobile Geräte, zum Beispiel Smartphones, erzeugen. Für diesen Zweck bietet das Programm auch gleich eine ganze Reihe von mitgelieferten Profilen, die das Material für bestimmte Endgeräte wie iPhone oder Sony PSP aufbereiten. Darüber hinaus lassen sich mit dem Tool DVDs und Blu-ray Discs brennen, Videos nachbearbeiten und mit wenigen Mausklicks auf YouTube hochladen. Ebenso ist es möglich, aus Fotos und Musik Diashows zu erzeugen und diese als Clips abzulegen.
Das das Umwandeln von Videos sehr zeitintensiv ist, unterstützt Freemake Video Converter nicht nur Mehrkern-CPUs, sondern auch die Technologien CUDA und DXVA. Damit werden Aufgaben, die sonst die Rechner-CPU erledigt, an den Prozessor der Grafikkarte übertragen. CUDA, eine Entwicklung von NVIDIA, beschleunigt die Videokodierung und ist ab der GeForce-8-Reihe verfügbar. Bei DXVA handelt es sich um eine Schnittstelle von Microsoft, um das Tempo der Videodekodierung zu steigern.
Installation: Nach einem Doppelklick aufdie zirka 15 MByte große Installationsdatei führt ein Assistent den Anwender durch das Setup. Den Vorschlag, das .NET Framework 4.0 mitzuinstallieren, sollte man unbedingt annehmen: Ohne diese Komponente funktioniert das Tool nicht. Hingegen können vorsichtige Naturen die standardmäßig aktivierte Option zum automatischen Übermitteln von Nutzungsstatistiken und Absturzberichten an den Hersteller abwählen.
Bedienung: Am oberen Bildschirmrand eine kurze Menüzeile, darunter fünf Schaltflächen, unten eine horizontal scrollbare Symbolleiste - so aufgeräumt präsentiert sich Freemake Video Converter. Durch den geradlinigen Aufbau nach dem Prinzip Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe kann der Anwender die Software intuitiv bedienen. Mithilfe der Schaltflächen Video, Audio, DVD, Foto, URL einfügen lassen sich die umzuwandelnden Dateien beziehungsweise Medien hinzufügen. Damit das auch bei Online-Videos gelingt, ist es notwendig, zunächst deren URL in die Zwischenablage zu kopieren. Anschließend erscheinen die ausgewählten Dateien in der Mitte der Programmoberfläche. Videos kann man durch einen Klick auf ein daneben eingeblendetes Scherensymbol nachträglich bearbeiten.
Sind alle vorbereitenden Schritte erledigt, geht es ans Konvertieren der Dateien. Mit der unten angeordneten Symbolleiste wählt der Anwender das gewünschte Format aus, für das sich im darauffolgenden Dialogfenster noch ein vorgegebenes Profil festlegen lässt. So stehen für eine AVI-Datei unter anderem die Parameter HD 1080p, DVD Quality oder Mobile Quality zur Verfügung. Eigene Profile kann man ebenfalls erstellen.
Für viele dürfte die Möglichkeit verführerisch sein, Filme direkt auf YouTube hochzuladen. Damit nicht durch einen unbedachten Klick unpassendes Material in Umlauf gerät, empfiehlt es sich allerdings, das Häkchen vor die Checkbox Privat zu setzen. Damit sind die Clips den Augen der Allgemeinheit entzogen, lassen sich später aber immer noch direkt über das Videoportal für einen größeren Kreis freigeben.
Fazit: Die Software Freemake Video Converter besticht durch eine übersichtliche Oberfläche, die insbesondere Einsteigern das Konvertieren von Audio- und Videodateien erleichtert. Das Tool kommt mit einer Fülle von Eingangsformaten zurecht und bietet vielfältige Möglichkeiten, diese in ein passendes Ausgangsformat umzuwandeln. Mit selbst erstellbaren Profilen kann der Anwender einige Parameter des Programms eigenen Wünschen anpassen. Für die Zukunft hat der Hersteller weitere Einstelloptionen wie die Bitrate bei DVDs angekündigt. (cvi)
Freemake Video Converter
Version:
3.0.2
Hersteller:
Download Link:
Sprache:
Deutsch und andere
Preis:
kostenlos (Freeware)
System:
Alternativen:
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