Mehr Auswahl, umstrittene Codecs

Ultamatix - Praktischer Software-Installer für Linux

09.03.2010 
Aufmacherbild
Ultamatix ist ein Repository und ein Software-Manager für Debian-basierte Linux-Systeme. Anders als die regulären Repositories enthält Ultamatix auch proprietäre Treiber und Software sowie umstrittene Codecs.
Funktionalität: Ultamatix ist der Quasi-Nachfolger von Automatix. Dabei handelt es sich zum einen um ein Repository, zum anderen um eine grafische Oberfläche, über die sich neue Tools, Codecs und proprietäre Treiber einfach installieren lassen. Neben vielen Standard-Programmen, etwa dem Instant Messenger Pidgin oder dem Brenntool K3B bringt Ultamatix eine beeindruckende Anzahl an Open-Source-Spielen mit. Ebenfalls gut gefüllt ist die Kategorie Eyecandy, die mit zahlreichen Themes und anderen Spielereien aufwartet. Dazu kommt beispielsweise EnvyNG, ein Installationsprogramm für die proprietären Grafiktreiber von Nvidia und ATI. Das Repository enthält zudem libdvdcss2, mit dem sich geschützte DVDs unter Linux ansehen lassen.
Ultamatix: Das Repository besticht vor allem durch Eyecandy und proprietäre Software.
Ultamatix: Das Repository besticht vor allem durch Eyecandy und proprietäre Software.
Ultamatix: Das Repository besticht vor allem durch Eyecandy und proprietäre Software.
Installation: Ultamatix kommt als *.deb-Programm und lässt sich in Debian-basierten Distributionen relativ einfach installieren, lediglich das Root-Passwort muss vorhanden sein. Alternativ kann man unter Ubuntu die Ultamatix-Repositories auch direkt als Quellen einbinden, die Homepage verrät mehr dazu.
Bedienung: Ultamatix unterscheidet sich nicht von einem normalen Programmmanager wie etwa dem Ubuntu Software Center. Der Nutzer wählt die gewünschten Tools und Programme aus, die Software kümmert sich um alle weiteren Abhängigkeiten. Ultamatix wacht zudem über verfügbare Updates und meldet aktuellere Programmversionen. Problematisch ist allerdings, dass die Programme damit nicht den Standard-Sicherheitsfunktionen der Linux-Distributionen unterworfen sind. Wann immer möglich sollte man am besten auf die Distributions-eigenen Quellen und Repositories setzen.
Fazit: Auch wenn Ultamatix einige umstrittene Programme und Tools enthält, so ist das Repository doch die einfachste Möglichkeit, ein neues Linux-System zum Laufen zu kriegen. Besonders der einfache Zugriff auf den Treiber-Assistenten Envy und die vielseitigen Eyecandy-Funktionen machen Ultamatix zu einem praktischen Repository für alle Linux-Nutzer.
Ultamatix
Version:
1.9.2
Hersteller:
Download Link:
Sprache:
Englisch
Preis:
kostenlos
System:
Debian-basierte Linux Distributionen, etwa Ubuntu oder Linux Mint
Alternativen:
Diverse Repositries, etwa Medibuntu
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