Tipp für Linux-Distribution
Ubuntu - Pop-up-Fenster mit Fehlerberichten unterdrücken
von
Thomas RieskeThomas Rieske arbeitet seit Oktober 2002 als freiberuflicher IT-Fachjournalist und Autor. Zu den Themenschwerpunkten des Diplom-Übersetzers zählen unter anderem Computersicherheit, Office-Anwendungen und Telekommunikation.
, 26.03.2013 (aktualisiert)
Unter Ubuntu 12.xx nerven Warnfenster, die jedes Mal erscheinen, wenn ein Prozess abstürzt oder vom User - etwa mit kill - beendet wird. Wer weder Fehlerberichte an die Entwickler schicken noch Details über den Fehler erfahren möchte, muss zur Selbsthilfe greifen. Mit Apport lassen sich Fehlerberichte deaktivieren.
Lösung: Das für die Fehler-Pop-ups verantwortliche Werkzeug
Apport dient dazu, Debugging-Informationen zu sammeln, die den
Ubuntu-Entwicklern dabei helfen können, den Ursachen von Fehlern auf die Spur zu kommen.

Konfiguration: Um die Ubuntu-Fehlerberichte in Popup-Fenstern zu unterdrücken, reicht es, einen Eintrag zu ändern.
Wenn Sie dabei nicht mithelfen wollen, lässt sich Apport deaktivieren. Rufen Sie dazu einen Text-Editor auf, zum Beispiel den Gnome-Editor Gedit. Dann öffnen Sie die Datei /etc/default/apport. Sie enthält standardmäßig neben einigen Kommentarzeilen den Eintrag enabled=1. Ändern Sie dessen Wert von 1 in 0, und speichern Sie abschließend die Datei.
Produkte: Der Trick funktioniert mit
Ubuntu 12.xx. (cvi)