Browser-Tipp für Windows
Firefox - Hohen Bedarf an Arbeitsspeicher reduzieren
von
Moritz JägerMoritz Jäger ist freier Autor und IT-Journalist aus München. Seine Themengebiete umfassen IT-Sicherheit, Netzwerk, Windows sowie Lösungen und Tools für die mobile Arbeitswelt, etwa Push-Mail, Übertragungstechnologien, USB-Anwendungen oder Endgeräte und deren Absicherung. Unter anderem schreibt er regelmäßig für TecChannel, PC-Welt, ComputerWoche und ZDNet.de.
, 17.06.2011
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Firefox ist einer der populärsten Browser, wer allerdings ausgiebig mit Tabs arbeitet, der bemerkt schnell, wie viel Arbeitsspeicher sich der Browser sichert. Ein Zusatztool namens Firemin will dieses Problem beheben.
Lösung:
Firemin ändert nichts an den eigentlichen Speicherverwaltung von
Firefox, dennoch reduziert sich der Speicherverbrauch mit dem kostenlosen Tool deutlich.
Das liegt allerdings daran, dass Firefox Plumber den Speicher, den der Browser für die Darstellung nutzt, in das Pagefile von
Windows auslagert. Im Test mit
Firefox 8.0 auf einem Windows-System war das Ergebnis auf den ersten Blick beeindruckend: Ohne Firefox Plumber benötigen zehn geöffnete Tabs um die 230 MByte RAM. Mit dem Tool sind es knapp deutlich weniger als zehn MByte, selbst wenn man Firefox und Firemin zusammenrechnet.

Umgeleitet: Firemin räumt Platz im Arbeitsspeicher frei und nutzt dafür das Windows-Pagefile.
In unserer Testumgebung haben wir aber einen deutlichen Anstieg bei der
CPU-Nutzung festgestellt - nicht beim Browser sondern durch Firefox-Plumber. Sobald Tabs geschlossen werden, geht die Auslastung zwar zurück, dennoch blieb sie im Test stets über 30 Prozent.
Firemin kann also durchaus hilfreich sein, vor allem auf Systemen mit wenig Arbeitsspeicher, zumindest solange die CPU-Auslastung nicht zu hoch wird. Zudem muss die Software nicht installiert werden, die Anwendung startet direkt per Doppelklick.
Produkte:
Firemin funktioniert unter
Windows und mit allen aktuellen Versionen von Firefox. (cvi/tlo)