Tipp für Microsoft Outlook 2010

Outlook - pst-Dateien richtig verwalten

22.04.2013 (aktualisiert) | von Thomas Joos (Autor) 
Thomas Joos ist freiberuflicher IT-Consultant und seit 20 Jahren in der IT tätig. Er schreibt praxisnahe Fachbücher und veröffentlicht in zahlreichen IT-Publikationen wie TecChannel.de und PC Welt. Das Blog von Thomas Joos finden Sie unter thomasjoos.wordpress.com.
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Mit Outlook 2010 haben Sie die Möglichkeit, dass Sie für jedes eingerichtete E-Mail-Konto eine eigene .pst-Datei verwenden können. Auch der Speicherort der pst-Dateien erlaubt mit Outlook 2010 eine übersichtlichere Ordnung.
Lösung: Eine Neuerung in Outlook 2010 ist die Möglichkeit, dass Sie für jedes eingerichtete E-Mail-Konto eine eigene .pst-Datei verwenden können, um so eine effizientere Ordnerstruktur zu erstellen. Sie können aber auch für alle Konten eine einzelne .pst-Datei erstellen.
Zugewinn: Outlook 2010 unterstützt mehrere pst-Dateien.
Zugewinn: Outlook 2010 unterstützt mehrere pst-Dateien.
Zugewinn: Outlook 2010 unterstützt mehrere pst-Dateien.
Diese Möglichkeit erhalten Sie über den Assistenten zur Erstellung von neuen Konten. Hier können Sie auswählen, welche Aktion Sie durchführen wollen. Standardmäßig speichert Outlook 2010 .pst-Dateien nicht mehr in verschachtelten Ordnern im Benutzerprofil, sondern im Verzeichnis Outlook-Dateien des Dokumente-Ordners von Profilen:
C:\Users\<Benutzername>\Documents\Outlook-Dateien
Über verschiedene Registerkarten erreichen Sie die Einstellungen und Funktionen in Outlook 2010. Über die Registerkarte Datei finden Sie alle allgemeinen Einstellungen und die Verwaltung der einzelnen Konten. Installieren Sie Outlook 2010 über eine bestehende Outlook 2007-Installation, übernimmt Outlook die Einstellungen normalerweise ohne Probleme. Wollen Sie Ihre alte Datei weiterverwenden, können Sie diese in die neue Datei importieren. Alternativ können Sie die neue Datendatei löschen und Ihre alte Datei an den gewünschten Speicherort kopieren.
Outlook bemerkt beim nächsten Start, dass die Datei fehlt und fragt Sie nach dem Speicherort der neuen Datei. Haben Sie Regeln angelegt, sind diese häufig abhängig vom Namen der Datendatei. Sie sollten diese im Dateisystem daher möglichst so benennen, wie der Name beim Erstellen der Regel war. Sie können für POP3-Konten einstellen, welche Datendatei Outlook für den Posteingang verwenden soll. Dazu bietet Outlook eine Auswahl beim Erstellen eines neuen Kontos an.
Flexibel: Sie können den Ordner der Datendatei anpassen.
Flexibel: Sie können den Ordner der Datendatei anpassen.
Flexibel: Sie können den Ordner der Datendatei anpassen.
Alternativ können Sie die Auswahl nachträglich ändern. Klicken Sie dazu in der Registerkarte Datei im Menüband auf Kontoeinstellungen. Markieren Sie anschließend auf der Registerkarte E-Mail des Dialogfelds Kontoeinstellungen das entsprechende POP3-Konto und klicken Sie auf die Schaltfläche Ordner wechseln.
In Outlook 2010 verwenden auch IMAP-Konten eine Datendatei. Diese dient aber nur der Zwischenspeicherung von E-Mails, damit Sie diese auch offline lesen können. Die E-Mails selbst verbleiben auf dem Server. Sie können Konten verschiedener Anbieter zentral verwalten und mehrere Exchange-Konten gleichzeitig einrichten. Binden Sie Outlook 2010 an Exchange an, arbeitet auch die neue Version mit dem Exchange-Cache-Modus. Dabei verwendet Outlook eine spezielle Datendatei, in welcher der Inhalt des Exchange-Postfachs zwischengespeichert wird. Diese befindet sich standardmäßig im Verzeichnis
c:\Users\<Benutzername>\AppData\Roaming\Microsoft\Outlook
und hat die Endung .ost.
Produkte: Dieser Tipp funktioniert mit Outlook 2010. (mje)
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