Tipp für Microsoft Office

Fehlerhafte Word-Dateien trotzdem öffnen

15.08.2012 (aktualisiert) | von Moritz Jäger (Autor) 
Moritz Jäger
Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
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Foto: Microsoft
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Immer wieder kommt es vor, dass Office-Dokumente plötzlich scheinbar zu Zip-Dateien werden. Diese enthalten dann zahlreiche XML-Dateien, sind aber unbrauchbar. Sie lassen sich aber dennoch mit Office öffnen.
Lösung: Seit Office 2007 verwendet Microsoft als Format Office Open XML. Die Dokumente werden hierbei als XML-Dateien gespeichert und in einem Archiv gesammelt. Office Open XML erkennen Sie an einem "x" in der Dateiendung, etwa .docx oder pptx. Einige Mail-Systeme und Webdienste interpretieren diese Dateien allerdings falsch und ändern die Dateiendung in .zip.
Alles öffnen: Mit der richtigen Einstellungen werden auch ZIP-Dateien angezeigt.
Alles öffnen: Mit der richtigen Einstellungen werden auch ZIP-Dateien angezeigt.
Alles öffnen: Mit der richtigen Einstellungen werden auch ZIP-Dateien angezeigt.
Das Problem: Meist wird dadurch die Dateiverknüpfung auf Windows-Systemen geändert, statt Office öffnet das integrierte Archiv-Tool diese Daten - und mit den XML-Dateien kann es nur wenig anfangen.
Es gibt mehrere Wege, dieses Problem zu umgehen. Am einfachsten ist es, die Dateiendung von ZIP wieder in die ursprüngliche Endung zu ändern. Unter Windows 7 ist das aber beispielsweise nicht ohne weiteres möglich. Hier hilft es, wenn man das Dokument mit der jeweiligen Office-Applikation öffnet.
Dazu gehen Sie in auf Datei - Öffnen. Anschließend sollte der Dateimanager erscheinen, dieser zeigt standardmäßig nur die unterstützten Dateitypen an - was im aktuellen Fall nicht weiterhilft.
Neben dem Feld für den Dateinamen gibt es ein Dropdown-Menü. Hier müssen Sie den Eintrag auf "Alle Dateien" ändern - und schon zeigt der Dateimanager auch die vermeindliche ZIP-Datei an. Ist nach dem Öffnen alles in Ordnung, können Sie das Dokument wie gehabt weiterbearbeiten und neu speichern.
Produkte: Die Lösung funktioniert mit allen Office-Paketen, die Office Open XML unterstützen, egal ob dies nativ oder über das Erweiterungspaket gelöst ist. (mje/cvi)
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