Tipp für Windows 7
Notfall-Boot-Medium für Reparatur und Wiederherstellung erstellen
von
Moritz JägerMoritz Jäger ist freier Autor und IT-Journalist aus München. Seine Themengebiete umfassen IT-Sicherheit, Netzwerk, Windows sowie Lösungen und Tools für die mobile Arbeitswelt, etwa Push-Mail, Übertragungstechnologien, USB-Anwendungen oder Endgeräte und deren Absicherung. Unter anderem schreibt er regelmäßig für TecChannel, PC-Welt, ComputerWoche und ZDNet.de.
, 21.12.2012 (aktualisiert)
Windows 7 kann für Notfälle ein Boot-Medium erstellen, mit dessen Hilfe man auf die verschiedenen Reparaturfunktionen zugreifen kann. Das reicht von einer Reparatur des Bootloaders bis hin zur Wiederherstellung eines Systemabbildes.
Lösung: Normalerweise kann man den Rechner mit dem mitgelieferten Installations-Medium von
Windows 7 ebenfalls in diesen Modus booten - hat man allerdings keinen Zugriff auf das jeweilige Medium mehr, kann Windows 7 dieses nachträglich erstellen.

Notfall-Datenträger erstellen: Windows bringt einen passenden Assistenten mit, der passendes Notfallmedium erstellen kann.
Der Vorgang dafür ist dabei relativ simpel: Im Startmenü findet man den Eintrag mit einer Suche nach "Systemreparaturdatenträger erstellen". Alternativ - und deutlich kürzer - ist der Programmaufruf von recdisc.exe.
Das Programm benötigt administrative Rechte und einen CD/DVD-Brenner mit einem leeren, eingelegten Medium. Ein Klick auf "Datenträger erstellen" startet den Vorgang, dieser sollte nach kurzer Zeit abgeschlossen sein.
Produkte: Das Feature ist Bestandteil von
Windows 7 und ebenfalls in
Windows Vista seit dem SP1 enthalten. (mje/cvi)