Tipp für Windows
Symlinks unter Windows nutzen
von
Moritz JägerMoritz Jäger ist freier Autor und IT-Journalist aus München. Seine Themengebiete umfassen IT-Sicherheit, Netzwerk, Windows sowie Lösungen und Tools für die mobile Arbeitswelt, etwa Push-Mail, Übertragungstechnologien, USB-Anwendungen oder Endgeräte und deren Absicherung. Unter anderem schreibt er regelmäßig für TecChannel, PC-Welt, ComputerWoche und ZDNet.de.
, 12.12.2010 (publiziert)
PDF |
eBook Aktueller Inhalt: 0 Artikel 0 News
Unter Linux sind symbolische Links ein fester Bestandteil des Betriebssystems. Kaum bekannt ist aber, dass auch Windows ab Vista solche Verknüpfungen erstellen kann.
Lösung: Symbolische Links oder Symlinks sind spezielle Dateitypen, die eine Verknüpfung auf einen anderen Ordner enthalten. In der Praxis kann man solche Links beispielsweise nutzen, um Netzwerkfreigaben in mit einem bestimmten Ordner zu verknüpfen.

Symlink erstellen: Unter Windows klappt das mit dem Kommandozeilenbefehl mklink.
Der Vorteil dabei: Ändert sich der Ort der Netzwerkressource, muss man nur den Symlink entsprechend umschreiben, für Anwendungen, die auf so einen Link zugreifen, ändert sich nichts.
Vor allem im Linux-Umfeld sind Symlinks ein alltägliches Werkzeug, weniger bekannt ist, dass Microsoft ab
Windows Vista diese Links ebenfalls unterstützt - zumindest, solange ein NTFS-Dateisystem zum Einsatz kommt.
Unter
Windows lassen sich neue Symlinks mit dem Kommandozeilenbefehl mklink anlegen. Die Syntax dabei lautet:
mklink [[/d] | [/h] | [/j]] <Link> <Ziel>
Die komplette Hilfe zu den einzelnen Optionen wird angezeigt, /d erstellt beispielsweise ein symbolisches Verzeichnis, mit /h kann man mit dem Tool auch eine feste Verknüpfung eintragen.
Produkte: mklink ist in Windows ab Vista enthalten. Grundsätzlich unterstützen aber alle Windows-Versionen mit NTFS-Dateisystem symbolische Links, eine kostenlose Alternative zu mklink ist das Sysinternals-Tool
Junction. (mje)
Der neue IT-Nachrichtendienst von TecChannel, Computerwoche, CIO und CFOworld
Lesen Sie ab sofort nur noch die für Sie wirklich relevanten Informationen von den wichtigsten IT-Webseiten! relevANTS, der lernende Nachrichtendienst für IT-Profis übernimmt diese Aufgabe für Sie. Hinter relevANTS steckt eine semantische Analysetechnik, die anhand Ihres Nutzerverhaltens und Ihrer persönlichen Vorgaben das Internet nach relevanten Inhalten durchforstet. Melden Sie sich hier kostenlos an!