Tipp für Linux und Windows
Google-Dienste per Kommandozeile nutzen
von
Moritz JägerMoritz Jäger ist freier Autor und IT-Journalist aus München. Seine Themengebiete umfassen IT-Sicherheit, Netzwerk, Windows sowie Lösungen und Tools für die mobile Arbeitswelt, etwa Push-Mail, Übertragungstechnologien, USB-Anwendungen oder Endgeräte und deren Absicherung. Unter anderem schreibt er regelmäßig für TecChannel, PC-Welt, ComputerWoche und ZDNet.de.
, 22.06.2010
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Sie suchen eine Möglichkeit, Google-Dienste wie Blogger, Picasa oder den Kalender über Skripte anzusprechen. Am liebsten wäre Ihnen dabei der Zugriff von der Kommandozeile, am besten unabhängig vom Betriebssystem.
Lösung: Praktischerweise stellt Google genau zu diesem Zweck
GoogleCL zur Verfügung. Mit diesen Tools können die verschiedenen Google-Dienste über Skripte oder per Kommandozeile angesprochen werden. Aktuell unterstützt werden
Blogger, Kalender, Kontakte, Dokumente,
Picasa und
YouTube. Die Befehle sind aktuell noch relativ eingeschränkt, doch kann man damit etwa Einträge auf den verschiedenen Plattformen erstellen, löschen oder Inhalte automatisch hoch laden.

Komanndozeilenfreundlich: Mittels GoogleCL kann man Google-Dienste in Skripte oder Befehle einbinden.
Die GoogleCL wird im Rahmen von Google Code gehostet. Dort finden sich im
Wiki auch verschiedene Anleitungen, wie die Kommandos genutzt werden können. Dazu gehören beispielsweise auch
vorgefertigte Skripte, ein
Style Guide oder
Hinweise zur Konfiguration.
Produkte: Die GoogleCL stehen als *.deb-Paket für Linux zur Verfügung. Das
Wiki hilft zudem bei der Installation unter Mac OS X und
Windows. (mje)