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AMD FX-8350

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AMD FX-8350
AMD FX-8350
Hersteller: AMD
Anzahl CPU-Kerne: 8
Architektur: Piledriver
Grundtaktfrequenz: 4,0 GHz
Sockel: Socket AM3+
TDP: 125 Watt

4-GHz-Prozessor mit Piledriver-Architektur

AMD FX-8350 Vishera: Neue CPU-Generation im Test

Christian Vilsbeck
Christian Vilsbeck ist als Redakteur bei TecChannel tätig. Der Dipl.-Ing. (FH) der Elektrotechnik, Fachrichtung Mikroelektronik, blickt auf längjährige Erfahrungen im Umgang mit Mikroprozessoren zurück. Client- und vor allem Server-CPUs zählen zu seinem Spezialgebiet. Außerdem betreut der vor seiner Fachredakteurslaufbahn als Laboringenieur tätige Experte das Themenfeld Storage und führt Tests von NAS-Systemen, SSDs und Festplatten durch. Sein Interesse widmet er zunehmend auch mobilen Themen wie Smartphones und Tablets.
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Foto: AMD
Foto: AMD
AMD geht mit der neuen Desktop-CPU-Generation FX-8350 an den Start. Der 8-Core-Prozessor mit Codenamen Vishera nutzt die neue Piledriver-Architektur. Damit soll der Nachfolger des FX-8150 "Bulldozer" verlorenen Boden gut machen. Im Test zeigen sich Fortschritte.
Produktdaten: Der AMD FX-8150 - zu langsam, zu energiehungrig, chancenlos gegen Intels Core-Prozessoren der dritten Generation. So klang und klingt nach wie vor das Fazit über die 8-Core-CPU mit Bulldozer-Architektur. Einzig bei ähnlichem Preis zeigt sich AMDs FX-8150 in der Rechenleistung konkurrenzfähig zu einem Intel-Modell mit Ivy-Bridge-Kernen; solange man nicht auf das Wattmeter schaut.
Rund ein Jahr nach dem Start der FX-Prozessoren mit der damals komplett neuen Bulldozer-Architektur gibt es jetzt einen Nachfolger. Der neue FX-8350 nutzt mit Piledriver eine verbesserte Bulldozer-Variante. Die Arbeitsweise von Piledriver bleibt dem bisherigen Prinzip jedoch treu. Ein sogenanntes Piledriver-Modul besitzt zwei Integer-Cores und eine Fließkommaeinheit. Während die Fetch- und Decoder-Unit beide Kerne gemeinsam nutzen, besitzt jeder Integer-Core einen eigenen Scheduler sowie einen L1-Daten-Cache. Bei Fließkommaberechnungen sieht es wie schon bei Bulldozer anders aus. Die Floating-Point-Operationen landen nach der gemeinsam pro Modul genutzten Fetch- und Dekoder-Stufe in einem FP-Scheduler. Die Floating-Point-Einheiten sind im Gegensatz zu Integer aber nicht in zwei "Kerne" aufgespalten. Alle Rechen-Units nutzen dann gemeinsam den nachgeschalteten L2-Cache, der pro Modul eine Größe von 2 MByte besitzt.
AMD FX-8350: Die 8-Core-CPU mit Bulldozer-Architektur ist für den Socket AM3+ ausgelegt. Der Prozessor arbeitet mit einer Grundtaktfrequenz von 4,0 GHz. Der FX-8350 kann durch Max Turbo CORE die Taktfrequenz auf bis zu 4,2 GHz erhöhen.
AMD FX-8350: Die 8-Core-CPU mit Bulldozer-Architektur ist für den Socket AM3+ ausgelegt. Der Prozessor arbeitet mit einer Grundtaktfrequenz von 4,0 GHz. Der FX-8350 kann durch Max Turbo CORE die Taktfrequenz auf bis zu 4,2 GHz erhöhen.
AMD FX-8350: Die 8-Core-CPU mit Bulldozer-Architektur ist für den Socket AM3+ ausgelegt. Der Prozessor arbeitet mit einer Grundtaktfrequenz von 4,0 GHz. Der FX-8350 kann durch Max Turbo CORE die Taktfrequenz auf bis zu 4,2 GHz erhöhen.
Beim als 8-Core-Prozessor bezeichneten AMD FX-8350 gibt es somit wieder vier Module und insgesamt 8 MByte L2-Cache. Zusätzlich kann der Vishera auf einen nachgeschalteten 8 MByte fassenden L3-Cache zurückgreifen. In der Cache-Dimensionierung und Kernstruktur hat sich im Vergleich zum Vorgänger FX-8150 mit Bulldozer-Architektur nichts getan. Die Verbesserungen der Piledriver-Kerne liegen im Detail. Beispielsweise hat AMD die Sprungvorhersagen, die Scheduler und den Daten-Prefetch verbessert, dann gibt es einen größeren L1-TLB, der L2-Cache wurde in seiner Effizienz optimiert und es gibt die zwei neuen Befehle FMA3 (Fused Multiply-Add) und F16C.
AMDs FX-8350 bleibt weiterhin zum Socket AM3+ kompatibel. Die Fertigungstechnologie verharrt ebenfalls auf 32 nm Strukturbreite der Vorgängermodelle. Allerdings sollen die Leckströme im Vergleich zu den Bulldozer-basierenden CPUs mit Piledriver geringer sein. Die TDP des neuen FX-8350 ist wie schon beim FX-8150 mit 125 Watt spezifiziert. Änderungen gibt es allerdings bei der Taktfrequenz. Der Vishera-Prozessor arbeitet mit einer Grundtaktfrequenz von 4,0 GHz - beim FX-8150 sind es noch 3,6 GHz. Dank Max Turbo CORE 3.0 kann der FX-8350 die Taktfrequenz von vier Kernen auf bis zu 4,2 GHz erhöhen; das schafft allerdings auch der Vorgänger FX-8150.

Neue CPUs FX-8350, FX-8320, FX-6300 und FX-4300

AMD bietet neben den 8-Core-Modellen FX-8350 und FX-8320 (3,5 GHz Basistakt / 4,0 GHz Turbo) zum Start der Vishera-CPUs noch den FX-6300 und FX-4300 an. Der 6300er besitzt sechs Kerne (drei Module), die mit 3,5 GHz Grundtaktfrequenz und 4,1 GHz Turbotakt arbeiten. Beim FX-4300 können die vier Kerne (zwei Module) mit bis zu 4,0 GHz Taktfrequenz Rechenaufgaben erledigen (3,8 GHz Basistakt). Beim Speicher steuern die neuen Vishera-Prozessoren unverändert DDR3-1866-DIMMs im Dual-Channel-Modus an.
Bei einem Listenpreis von 195 US-Dollar liegt der neue AMD FX-8350 im Bereich eines Core i5-3470 (184 US-Dollar / Quad-Core / 3,2 GHz) und Core i5-3570 (205 US-Dollar / Quad-Core / 3,4 GHz). Die Straßenpreise der Intel-CPUs sind bei rund 175 beziehungsweise 190 Euro angesiedelt. Für AMDs FX-8350 liegen uns noch keine durchschnittlichen Europreise vor; allerdings dürfte der Prozessor knapp unter 200 Euro kosten. (Stand Preise: 23.10.12)
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