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Intel Core i7-3960X

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Intel Core i7-3960X
Intel Core i7-3960X
Hersteller: Intel
Anzahl CPU-Kerne: 6
Architektur: Sandy Bridge-E
Grundtaktfrequenz: 3,33 GHz
Sockel: LGA2011
TDP: 130 Watt

Hexa-Core und Quad-DDR3-1600-Channel

Neue Highend-CPU: Intel Core i7-3960X im Test

von Christian Vilsbeck, 14.11.2011
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Aufmacher
Der neue Desktop-Prozessor Core i7-3960X für den Sockel LGA2011 arbeitet mit sechs Kernen, Sandy-Bridge-Architektur und steuert vier DDR3-1600-Channels an. Im Test schlägt der Prozessor alle Konkurrenten deutlich.
Produktdaten: CPUs mit Intels aktueller Sandy-Bridge-Architektur sind nicht neu. Seit Januar 2011 gibt es die Core-Prozessoren der zweiten Generation. Das bisherige Highend-Modell Core i7-990X besitzt noch die ältere 32-nm-Westmere-Architektur. Außerdem nimmt der Core i7-990X im seit November 2008 existierenden Sockel LGA1366 Platz. Jetzt gibt es mit dem Core i7-3960X eine neue Extreme Edition inklusive frischer Plattform. Der Core i7-3960X lässt sich im Prinzip als "Vorabprodukt" der nächsten Xeon-Generation für 2-Sockel-Systeme bezeichnen, die im ersten Halbjahr 2012 erwartet wird.
Intels neuer Highend-Desktop-Prozessor Core i7-3960X verfügt nun ebenfalls über die moderne Sandy-Bridge-Architektur. Unverändert zum Vorgänger Core i7-990X arbeitet der 3960X wieder mit sechs Kernen und zusätzlichem Hyper-Threading. Durch den Wechsel auf Sandy Bridge beherrscht der neue Extreme-Prozessor zusätzlich den AVX-Befehlssatz. Im Gegensatz zu den Sandy-Bridge-CPUs Core i5-2500K oder Core i7-2600K gibt es beim Core i7-3960X allerdings keine integrierte Grafik-Engine - kein wirkliches Manko bei einem Highend-Prozessor. Dafür wächst der Last-Level-Cache auf sehr üppige 15 MByte an. Zum Vergleich: Ein Core i7-2600K besitzt eine 8 MByte, der Core i7-990X eine 12 MByte große dritte Pufferstufe.
Reicht der Cache auf dem Prozessor nicht mehr aus, so greift der Core i7-3960X über vier integrierte Speicher-Channels auf DDR3-1600-DIMMs zurück. Der Vorgänger Core i7-990X muss sich mit drei DDR3-1066-Channels begnügen. Der Core i5 und i7 der zweiten Generation steuern im LGA1155-Sockel nur zwei DDR3-1333-Channel an. Schon durch das Quad-Channel-Speicher-Interface wurde beim Core i7-3960X ein neuer Sockel mit der Bezeichnung LGA2011 notwendig. Außerdem verabschiedet sich Intel vom stromhungrigen QuickPath-Interface der bisherigen Extreme Editions. Die Verbindung zum ebenfalls neuen Intel-X79-Express-Chipsatz übernimmt eine DMI-Schnittstelle mit 20 GBit/s Bandbreite. Während der Chipsatz sich um die Peripherie wie 14 mal USB 2.0, Gigabit-LAN oder sechs SATA-Ports (2 x SATA 6 Gb/s) kümmert, steuert der Prozessor die Grafikkarten über 40 PCI-Express-2.0-Lanes direkt an. Damit sind beispielsweise zwei x16- und ein x8-Slot möglich.
Der Core i7-3960X arbeitet mit einer Grundtaktfrequenz von 3,3 GHz. Sind nur ein oder zwei Kerne aktiv, so ermöglicht Turbo 2.0 bis zu 3,9 GHz Taktfrequenz. Selbst bei fünf oder sechs arbeitenden Cores erhöht der Turbo-Mode den Takt auf bis zu 3,6 GHz - solange alles innerhalb der TDP-Grenze von 130 Watt bleibt. Wie üblich lassen sich bei Intels Extreme Editions die Werte für den Turbo Mode frei wählbar einstellen - wenn jemand übertakten will.
Intel bietet für die neue LGA2011-Plattform mit X79-Chipsatz neben dem Topmodell Core i7-3960X zum Start noch den Core i7-3930K an. Während der 3960X mit 990 US-Dollar in Intels Preisliste steht, gibt es das kleinere Modell "schon" für 555 US-Dollar. Der Core i7-3930K arbeitet mit 3,2 statt 3,3 GHz Grundtaktfrequenz und im Turbo Mode mit maximal 3,8 GHz. Den Last Level Cache reduziert Intel von 15 auf 12 MByte. Ansonsten sind die Prozessoren identisch. Im ersten Quartal 2012 folgt laut Intel der Core i7-3820. Der 3,6-GHz-LGA2011-Prozessor besitzt vier Kerne und 10 MByte Last Level Cache.
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