Phenom II mit AM3-Sockel

Test: AMD Phenom II mit DDR3

von Christian Vilsbeck, 09.02.2009
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Energieverbrauch: Leerlauf

AMD und Intel spezifizieren den Energiebedarf ihrer Prozessoren mit der Thermal Design Power (TDP). Bei diesem Wert handelt es sich um ein theoretisches Maximum – in der Praxis liegt der Energiebedarf der Prozessoren in der Regel selbst bei hoher Auslastung darunter. Die CPU-Kühler müssen aber für diese TDP-Werte entsprechend dimensioniert sein.
Interessanter ist der reale Energieverbrauch der kompletten Plattform – ohne Monitor. Unsere Testplattformen unterscheiden sich lediglich beim Mainboard und natürlich der CPU. Grafikkarte, Netzteil, Festplatte und wenn möglich der Speicher sind identisch. Damit lassen sich praxisnahe Aussagen treffen, wie sehr der Prozessor den Energieverbrauch der Plattform beeinflusst.
Im folgenden Diagramm vergleichen wir den Systemverbrauch unter Windows Vista im „Leerlauf“ ohne aktivierten Energiesparmodus:
Regungslos: Läuft nur der Windows-Desktop ohne CPU-Belastung, so fallen die 65-nm-Phenom-CPUs negativ auf. Die neuen 45-nm-Phenom-II-CPUs reduzieren ihren Energiebedarf trotz höheren Taktfrequenzen im Leerlauf immerhin um satte 20 Watt. Dass der Phenom II X4 810 mit DDR3-Speicher neun Watt sparsamer ist als mit DDR2-DIMMs, liegt an den unterschiedlichen Mainboards.
Regungslos: Läuft nur der Windows-Desktop ohne CPU-Belastung, so fallen die 65-nm-Phenom-CPUs negativ auf. Die neuen 45-nm-Phenom-II-CPUs reduzieren ihren Energiebedarf trotz höheren Taktfrequenzen im Leerlauf immerhin um satte 20 Watt. Dass der Phenom II X4 810 mit DDR3-Speicher neun Watt sparsamer ist als mit DDR2-DIMMs, liegt an den unterschiedlichen Mainboards.
Regungslos: Läuft nur der Windows-Desktop ohne CPU-Belastung, so fallen die 65-nm-Phenom-CPUs negativ auf. Die neuen 45-nm-Phenom-II-CPUs reduzieren ihren Energiebedarf trotz höheren Taktfrequenzen im Leerlauf immerhin um satte 20 Watt. Dass der Phenom II X4 810 mit DDR3-Speicher neun Watt sparsamer ist als mit DDR2-DIMMs, liegt an den unterschiedlichen Mainboards.
Jetzt sind die Energiesparfunktionen Intel SpeedStep und AMD Cool’n’Quiet zum dynamischen Senken von Taktfrequenz und Core-Spannung aktiv. Windows befindet sich weiterhin im „Leerlauf“:
Sparfüchse: Bei den Intel-CPUs sinkt der Energiebedarf im Leerlauf mit SpeedStep nur marginal, weil bei den Prozessoren bereits andere Powersave-Technologien greifen. SpeedStep hilft bei den Intel-CPUs Energie zu sparen, wenn die Prozessorauslastung im Bereich von 10 bis 50 Prozent liegt. Die neuen AM3-Prozessoren reduzieren ihren Energiebedarf weniger stark als der AM2+-Prozessor Phenom II X4 940.
Sparfüchse: Bei den Intel-CPUs sinkt der Energiebedarf im Leerlauf mit SpeedStep nur marginal, weil bei den Prozessoren bereits andere Powersave-Technologien greifen. SpeedStep hilft bei den Intel-CPUs Energie zu sparen, wenn die Prozessorauslastung im Bereich von 10 bis 50 Prozent liegt. Die neuen AM3-Prozessoren reduzieren ihren Energiebedarf weniger stark als der AM2+-Prozessor Phenom II X4 940.
Sparfüchse: Bei den Intel-CPUs sinkt der Energiebedarf im Leerlauf mit SpeedStep nur marginal, weil bei den Prozessoren bereits andere Powersave-Technologien greifen. SpeedStep hilft bei den Intel-CPUs Energie zu sparen, wenn die Prozessorauslastung im Bereich von 10 bis 50 Prozent liegt. Die neuen AM3-Prozessoren reduzieren ihren Energiebedarf weniger stark als der AM2+-Prozessor Phenom II X4 940.
Wie die Stromspartechnologien SpeedStep und PowerNow! die Energieeffizienz der Prozessoren im Detail erhöhen, können Sie bei TecChannel im Artikel Energie-Test: Performance pro Watt bei Quad-Core-CPUs nachlesen.
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Meinungen zu diesem Artikel (1 von 1)
Malte Jeschke
09.02.09 10:04

Test: AMD Phenom II mit DDR3
Die neuen AMD-Prozessoren sind wesentlich flexibler als die im Januar vorgestellten Phenom-II-CPUs.
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