Hyper-Threading und integrierter Speicher-Controller
Test: Intel Core i7 mit Nehalem-Quad-Core

Intel läutet mit dem Core i7 die Nehalem-Ära ein. Mit nativem Quad-Core, L3-Cache, integriertem Speicher-Controller, Hyper-Threading und dem Turbo-Mode soll die Performance im Vergleich zum Core 2 deutlich zulegen. Wir testen das Einstiegsmodell Core i7 920 mit 2,67 GHz und die High-End-Variante Core i7 965 Extreme Edition mit 3,20 GHz.
Die offizielle Vorstellung der neuen Desktop-CPU-Generation Core i7 mit Nehalem-Architektur erfolgt noch im November 2008. Dann gehen der Core i7 920, 940 und 965 Extreme an den Start.
Intels neue Desktop-Prozessoren setzen mit Nehalem auf eine komplett renovierte Architektur. Die Kerne von Nehalem basieren zwar auf der Core-Mikroarchitektur, erhalten aber zahlreiche Verbesserungen. Auffällig ist dabei die Renaissance von Hyper-Threading. Damit beherrschen die Core-i7-CPUs mit ihren vier Kernen acht Threads gleichzeitig. Die vier Kerne vereint Intel erstmals auch auf einem Siliziumplättchen.
Entscheidend mit Einführung der Nehalem-CPUs ist der Abschied von der „klassischen“ Systemarchitektur. Der Speicher-Controller wandert beim Core i7 vom Chipsatz in den Prozessor. Mit drei DDR3-1066-Channels bietet der Core i7 eine Speicherbandbreite von 25,5 GByte/s. Zugriffe auf den Speicher erfolgen über eine neue Cache-Struktur: Jedem Kern steht ein dedizierter 256-KByte-L2-Cache zur Verfügung. Der anschließende 8 MByte große L3-Cache wird von den vier Cores gemeinsam genutzt.


Der Core i7 mit Codenamen „Bloomfield“ nimmt im neuen Sockel LGA1366 Platz. Die Kommunikation mit dem Chipsatz X58, der die Grafikkarte und Peripherie ansteuert – erfolgt über das ebenfalls neue serielle QuickPath-Interface. Beim Core i7 920 und 940 ermöglicht QuickPath 4,8 GT/s (9,6 GByte/s pro Richtung), der 965er Extreme erlaubt 6,4 GT/s beziehungsweise 12,8 GByte/s pro Richtung.
Intels Core-i7-Einsteigermodell mit der Prozessornummer 920 arbeitet mit einer Taktfrequenz von 2,67 GHz. Beim Core i7 940 erhöht Intel den Arbeitstakt auf 2,93 GHz, das Topmodell Core i7 965 Extreme erledigt seine Arbeit mit 3,20 GHz. Allerdings sind beim Core i7 die Taktfrequenzen durch den Turbo Mode nicht in Stein gemeißelt. Arbeitet nur ein Kern, so erhöht der Turbo Mode die Taktfrequenz um zwei „Speed Bins“. Bei einer Referenztaktfrequenz von 133 MHz bearbeitet der Core i7 920 einen Single-Thread mit 2,93 GHz. Sind zwei oder drei Kerne aktiv am Arbeiten, so dürfen diese mit einem Speed Bin höher takten. Nur wenn alle Kerne unter extremer Last rechnen, bleibt es bei 2,67 GHz Taktfrequenz.
Durch dieses Verfahren wird der spezifizierte TDP-Wert von 130 der Core-i7-Modelle zu keinem Zeitpunkt überschritten. Beim Core i7 965 Extreme lassen sich die Multiplier für 1, 2, 3 und 4 aktive Cores zusätzlich individuell einstellen.
Im TecChannel-Testlabor treten die neuen Core-i7-Prozessoren gegen die etablierten Core-2-Modelle und AMDs Phenom an. Wir zeigen, wo man mehr Performance für sein Geld bekommt.
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Meinungen zu diesem Artikel (2 von 2)
computar
03.11.08 13:43
Im großen und ganzen bewahrheiteten sich hier die im Vorfeld von Intel getätigten
Christian Vilsbeck
03.11.08 09:02
Test: Intel Core i7 mit Nehalem-Quad-Core
Vor einigen Jahren gab es bei den Desktop-CPUs von AMD und Intel stets ein spannender Wechselspiel u




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