Multifunktionsdrucker
Test: Multifunktionsgeräte auf Farblaser-Basis
Update: Druckkosten
Die Druckkosten der Geräte bestimmen nicht nur die Preise und Reichweiten der Verbrauchsmaterialien, sondern auch die Art der Druckjobs. Wer stets viele kleine Druckaufträge sendet, wird weit weniger lang mit den Materialien auskommen als der Produzent von größeren Druckjobs.
Bei Multi-Pass-Geräten gilt es, die Angaben zu den Verbrauchsmaterialien hinsichtlich der Lebensdauer entsprechend des Einsatzes zu bewerten: Steht für die Bildtrommel beispielsweise ein Wert von 45.000 Seiten im Datenblatt, so bezieht sich dies auf den rein monochromen Druck. Wird in Farbe gedruckt, reduziert sich dieser Wert auf ein Viertel, da die Trommel für jede Farbe ein Image verarbeiten muss. Dies gilt entsprechend für Einheiten wie Tonerauffangbehälter und andere Verbrauchsmaterialien. Einige Hersteller geben daher korrekterweise die Lebensdauer entsprechender Module in Images an.
Apropos Kosten, der Anschaffungspreis des Geräts spielt in einer Gesamtrechnung eine eher untergeordnete Rolle. Die entstehenden Folgekosten durch Toner, Papier und Verschleißteile machen den größten finanziellen Anteil der Druckkosten aus. Mitunter kommen noch teure Serviceverträge hinzu. Dabei gilt es, auch die eventuellen Aufpreise für eine Garantieverlängerung einzubeziehen. Einige Hersteller offerieren ihre Geräte nach wie vor mit einer einjährigen Garantie.
Um die Druckkosten kalkulierbar zu halten, bieten Druckerhersteller verschiedene Abrechnungsmodelle an. Die Angebote reichen hier von All-inclusive-Verträgen, Flatrates (Pauschalangeboten) und Pay-per-Click bis zu Smart-Printing-Services. Bei diesen Abrechnungssystemen gibt es feine, aber deutliche Unterschiede. Kunden, die sich an das falsche Modell binden, zahlen mitunter mehr für das Drucken als ohne vertragliche Bindung. Unerlässlich ist in jedem Fall eine eingehende Vorabanalyse des eigenen Druckaufkommens und -verhaltens.
Meist sind die direkten Kosten in bezug auf Toner, Hardware und Wartung, die beim Drucken wahrgenommene Größe. Die Gesamtheit der Kosten fürs Drucken im Unternehmen ist jedoch laut Studien deutlich höher, laut HP ist die Verwaltung neunmal teurer als das Drucken selbst. Um diese wenig transparenten Druckkosten niedrig zu halten, sind Funktionen wie vorkonfigurierbare Treiber und einfache Bedienungskonzepte durchaus adäquate Ansatzpunkte.
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Meinungen zu diesem Artikel (1 von 1)
Malte Jeschke
28.07.08 09:48
Test: Multifunktionsgeräte auf Farblaser-Basis
Was für Drucker gilt, trifft auch auf Multifunktionsgeräte entsprechend zu. Wer vor dem Kauf nicht ü




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