Multifunktionsdrucker

Test: Multifunktionsgeräte auf Farblaser-Basis

von Malte Jeschke, 02.04.2009 (aktualisiert)
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Update: Testvorbetrachtung

Die multifunktionalen Geräte auf Farblaserbasis unterliegen den gleichen Rahmenbedingungen wie ihre lediglich druckenden Kollegen. In diesem Preissegment trifft man in der Regel primär auf Multi-Pass-Druckwerke. Diese tragen beim Farbdruck die Farben seriell nacheinander auf. Das hat zur Folge, dass im Gegensatz zu Single-Pass-Systemen der Druck einer Farbseite ein Vielfaches der Zeit eines monochromen Drucks benötigt. Die dafür erforderliche Mechanik macht darüber hinaus nicht nur durch deutliche Geräuschentwicklung, sondern auch mit entsprechenden Vibrationen auf sich aufmerksam - je nach Modell unterschiedlich intensiv.
Für multifunktionale Geräte gelten ansonsten die identischen Vorbedingungen, wie für die rein druckende Verwandtschaft. Die Anzahl der Hersteller originärer Druckwerke ist beschränkt. Kein Wunder also, dass zahlreiche Geräte auf dem gleichen Druckwerk basieren und diesbezüglich meist schon äußerlich am nahezu identischen Gehäuse zu erkennen sind. Dennoch handelt es sich hierbei nicht zwangsläufig um baugleiche Geräte. Häufig existieren erhebliche Unterschiede im Controller des jeweiligen Systems.
Da die Leistung des Geräts nicht unerheblich vom Prozessor und der restlichen eingesetzten Elektronik abhängt, differieren auch die Testergebnisse entsprechend. Hinzu kommen unterschiedliche Treiber, die ihren Teil zu der Gesamtleistung, nicht nur in Sachen Funktionalität, beitragen. Durch die Summe dieser Faktoren kommt es auch in der Druckqualität zu unterschiedlichen Ergebnissen. In der Praxis weisen die einzelnen Geräte trotz gleichen Druckwerks deshalb höchst unterschiedliche Stärken und Schwächen auf.
Zwar sind alle Testkandidaten netzwerkfähig, dennoch befinden sich auch Geräte darunter, die Host-basiert arbeiten. Das heißt, sie überlassen dem angeschlossenen Rechner die Datenaufbereitung. Meist beschränkt sich die Treiberunterstützung dieser Modelle auf die gängigen Windows-Versionen. Versteht sich ein Gerät hingegen auf PCL und Postscript, lässt sich zumindest von anderen Betriebssystemen aus darauf drucken. Prinzipiell ist der Faktor, ob Host-basiert oder nicht, bei Multifunktionsgeräten weit weniger entscheidend als bei Druckern. Da ist schon eher von Bedeutung, welche Funktionen sich im Netz nutzen lassen. Denn bei einigen Geräten sind keineswegs alle Funktionalitäten in ihrer Vollständigkeit über das Netzwerk erreichbar. Dies trifft beispielsweise insbesondere auf das Scannen zu. Ein Ausstattungsmerkmal, das viele bald nicht mehr missen möchten, ist das Vorhandensein eines USB-Hosts. Will heißen, es lässt sich von einem USB-Medium direkt drucken, oder auf das selbige scannen. Wie komfortabel und flexibel hinsichtlich der Dateiformate dies ausgeführt ist, variiert von Hersteller zu Hersteller.
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Meinungen zu diesem Artikel (1 von 1)
Malte Jeschke
28.07.08 09:48

Test: Multifunktionsgeräte auf Farblaser-Basis
Was für Drucker gilt, trifft auch auf Multifunktionsgeräte entsprechend zu. Wer vor dem Kauf nicht ü
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